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Jeans und Gemälde für acht Monate im Hochzeitshaus

veröffentlicht am 03.04.2012 um 18:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (bha). Einen Monat später als geplant startet die Ausstellung „Umweltschrei“ im Hochzeitshaus, denn der Vertrag zwischen der Stadt und der Hameln Marketing- und Tourismus GmbH  war noch nicht in trockenen Tüchern.  Wobei es sich bei der Ausstellung dreht, ist allerdings immer noch schwer vorstellbar.

„Das Schiff ist unterwegs,“ sagt Hans-Jörg Hamann, der Kopf der Ausstellungs- Inhalte, der in Vietnam sitzt und Verfahren erdenkt. Verfahren, mit denen Textilien, allen voran Jeans, seinen Schilderungen zufolge umweltfreundlich produziert und veredelt werden können, so dass am Ende „biologische Substanzen“ übrig bleiben statt giftiger Brühen.

Hamann. Der Erfinder. Konrad Buck, der Händler, der Veranstalter der Ausstellung. Beide kündigen an, dass nicht nur 50 bis 100 besondere Jeans, hergestellt in besonderem Produktionsverfahren im Hochzeitshaus zu sehen sein werden, sondern auch „Gemälde aus Vietnam“. Aus „Malsubstanzen“, die quasi als biologisches Abfallprodukt der Jeansproduktion entstehen, und weil sie nicht konserviert werden, sofort parallel verarbeitet werden müssen. „Dafür sind bestimmte Techniken notwendig, um damit umzugehen“, sagt Hamann über die Farben Marke Eigenproduktion. Welche Künstler damit arbeiten und wessen Gemälde gezeigt werden? „Ich selbst bin der Kreative.“

Erinnert an Edvard Munchs „Der Schrei“, ist aber von Hans-Jörg Hamann aus Vietnam, angeblich aus ganz besonderen Farben erstellt.

40 Hamann-Gemälde also und Jeans aus Vietnam hat das Schiff geladen, dessen Container-Inhalt bis Mai in Hameln landen soll. Nach drei Monaten sollen die Gemälde durch neue ersetzt werden. Dazu kommen „Jeans-Plastiken“, „Künstlerjeans“ – als Steigerung von „Designer-Jeans“, es soll Erklärungen geben zu dem Produktionsverfahren, es sollen Vorlesungen stattfinden, es sollen andere Einzelhändler mit ins Boot und ins Hochzeitshaus geholt werden, es sollen Schüler eingebunden werden, es soll, es sollen, es soll …

Eine große offizielle Eröffnung ist für die zweite Mai-Woche vorgesehen. Erst werde im Stillen angefangen, dann folgt der Rest. Auch die Internetseite unter „www.der-umweltschrei.de“ ist noch im Aufbau und werde langsam mit Inhalten gefüllt, verspricht Buck. Bis zum 30. Dezember ist Ausstellung eingeplant.

 



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