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Im Bereich der Glascontainer

Irrsinniges Halteverbot in der Sandstraße?

HAMELN. Kaum ist der Müll, der sich in den letzten Wochen neben den Altglascontainern angesammelt hatte, endlich abgeholt worden, zeichnet sich schon wieder ein neuer Müllhaufen ab. Aber das ist nicht das einzige, dass bei manchem Hamelner Kopfschütteln auslöst. Für Unverständnis sorgt auch das absolute Halteverbot, das seit einiger Zeit bei den Containern herrscht.

veröffentlicht am 11.01.2018 um 20:21 Uhr

Kopfschütteln löst bei manchem Bürger nicht nur der Müll aus, der schon wieder neben den Glascontainern in der Sandstraße lagert, sondern auch das neuangeordnete Halteverbot. Foto: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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„Das Halteverbot ist Unsinn, weil die Anlieferer nicht mehr halten dürfen“, erklärt ein Leser gegenüber der Dewezet. Er habe der Stadt vorgeschlagen, stattdessen doch Parkverbotsschilder aufzustellen, sodass die Lieferanten wenigstens halten dürfen. Denn: „Wo sollen die denn hin bei zugeparkten Straßenrändern?“, fragt sich unser Leser.

Auf Anfrage der Dewezet teilt Stadtsprecher Thomas Wahmes mit: „Das absolute Halteverbot haben wir aus Sicherheitsgründen zunächst nur für einen kurzen Zeitraum eingerichtet.“ Die Altglascontainer seien „mehr als übervoll“ gewesen, dazu neben den Containern Abfälle abgeladen worden (wir berichteten).

„Da hätten parkende Autos einfach nicht gepasst“, führt der Stadtsprecher aus. Es habe also Platz für die Fahrzeuge des Müllentsorgers freigehalten werden müssen, „der die Container leeren musste“.

Da in den vergangenen Wochen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel nicht klar gewesen sei, wann genau der Inhalt der Glascontainer sowie der davor lagernde Müll entsorgt werden könne und mit welchem Aufwand dabei gerechnet werden müsse, habe sich die Stadtverwaltung vorläufig für das absolute Haltverbot entschieden. „Lademöglichkeiten“, so Wahmes, „gibt es im näheren Umfeld dennoch.“

Der Stadtsprecher betont gegenüber der Dewezet jedoch, dass „das Ganze kein Dauerzustand sein“ solle. „Wir planen, die Glascontainer an einem besser geeigneten Standort im Verlauf der Sandstraße aufzustellen“, so Wahmes. Der neue Platz soll sich einige hundert Meter vom jetzigen Standort entfernt befinden, die genaue Festlegung sei im Rathaus noch nicht erfolgt. „Dort“, sagt der Sprecher, „sollen auch wieder Haltemöglichkeiten geschaffen werden.“

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