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e.on Kernkraft eröffnet neue Ausbildungswerkstatt

„Investition in die Zukunft“

Hameln (red/HW). Rund 1,5 Millionen Euro hat e.on Kernkraft in die Hand genommen, um an der Hamelner Fluthamelstraße eine neue und moderne Ausbildungswerkstatt entstehen zu lassen. „Diese Investitionen sind Investitionen für die Zukunft dieser Region“, sagte Walter Böwing, technischer Leiter des Kernkraftwerkes Grohnde, bei der Eröffnungsfeier vor einer illusteren Gästeschar aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

veröffentlicht am 12.12.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 12:21 Uhr

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Bis zum Jahr 2009 sei e.on Westfalen-Weser federführend für die Ausbildung von Industriemechanikern und Energieanlagenelektronikern zuständig gewesen. Nach dem Rückzug des Unternehmens aus dem heimischen Bereich habe man sich in Grohnde dazu entschieden, diese Verantwortung zu übernehmen. „Wir investieren hier mit Weitblick auch in die Zukunft unseres Unternehmens“, betonte Böwing. Der Facharbeitermangel sei immer deutlicher zu spüren und die für das Kernkraftwerk Grohnde beschlossene Laufzeitverlängerung bis zum Jahr 2032 bedeute für den Standort Grohnde den Bedarf hoch spezialisierter Fachkräfte einschließlich der Rückbauphase bis über das Jahr 2040 hinaus. „Das heißt, dass wir unsere Ausbildungsaktivitäten noch über Jahrzehnte hier aufrecht erhalten werden“, kündigte der technische Leiter an.

Nach den erfolgten Umbau- und Renovierungsarbeiten am Gebäude an der Fluthamelstraße, das e.on Kernkraft zu Beginn des Jahres 2009 von der Enertec Müllverbrennung erworben hatte, sollen dort fortan bis zu 52 Jugendliche zu Mechanikern und Elektronikern ausgebildet werden. Entsprechend ist die neue Ausbildungswerkstatt mit modernen Labors und Schulungsräumen ausgestattet worden. Zudem stehen vier Ausbildungsmeister zur Verfügung. Doch nicht nur der Nachwuchs von e.on Kernkraft soll an der Fluthamel-straße intensiv auf den Berufsalltag vorbereitet werden, auch die Auszubildenden der Stadtwerke Hameln und Rinteln sowie von Enertec Müllverbrennung werden dort künftig geschult.

Dr. Dorothea Schulz, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Hameln, zeigte sich über die neue Ausbildungsstätte erfreut und lobte das Engagement der heimischen Wirtschaft. Dieses Engagement aber, so beklagte Thomas Gerl als Betriebsratsvorsitzender des Kernkraftwerks Grohnde, werde von der Öffentlichkeit viel zu wenig gewürdigt.

Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann informiert sich in der neuen Ausbildungswerk-statt.

Foto: Seiler

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