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Insolvenzgericht Hameln bleibt erhalten

veröffentlicht am 27.10.2011 um 14:11 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (red). Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat am gestrigen Mittwoch beschlossen, die von der Bundesregierung angestrebte Neuordnung des Insolvenzgerichts nicht vorzunehmen. Das bedeutet, dass die Insolvenzgerichte in der Fläche erhalten bleiben und eine Konzentration von Standorten nicht stattfinden wird.

Geplant war, dass je Landgerichtsbezirk nur noch ein Amtsgericht beauftragt wird. „Für Hameln-Pyrmonter wäre dies definitiv eine Verschlechterung gewesen“, so Gabriele Lösekrug-Möller.

Die Bundesregierung zum Einlenken zu bewegen, war nur auf massiven Druck der Länder und Überzeugungsarbeit der SPD-Abgeordneten im Rechtsausschuss möglich. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Regierungsseite durch Sachargumente von ihrem Plan abzubringen, in der Fläche die Insolvenzgerichte auszudünnen. Für viele Betroffene hätte das einen unverhältnismäßigen Fahr-, Zeit- und Kostenaufwand bedeutet“, so die Hamelner Bundestagsabgeordnete.

 



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