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Bahnstrecken-Ausbau: Landtag nimmt Stellung

Initiative Transit sieht Teilerfolg

Hannover/Hameln (red). Der Landtag in Hannover hat Stellung zur Petition „Löhner Bahn“ des Aktionsbündnisses „BI Transit“ genommen. Die Bürgerinitiative wertet die Entscheidung als Teilerfolg, sieht aber weiteren „dringenden Handlungsbedarf“.

veröffentlicht am 14.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 00:41 Uhr

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Bereits im Dezember 2011 hatte das Aktionsbündnis eine von mehr als 11 500 Bürgern unterzeichnete Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet und gefordert, den gesetzlich beschlossenen Ausbau der Bahnstrecke Minden – Hannover (Nordroute) voranzutreiben. Im Gegenzug soll die Planung für den Ausbau der auch durch Hameln führenden „Löhner Bahn“ (Südroute) zur schweren Gütertransitstrecke fallengelassen werden. Anfang Mai hatte das Aktionsbündnis „BI Transit – Für unsere Region“ den Landtag aufgefordert, die Petition des Aktionsbündnisses an den Deutschen Bundestag zu unterstützen. Der Landtag hat die Petition „als Material“ an die Landesregierung überwiesen. Diese muss die Argumente nun prüfen.

„Wir betrachten die Entscheidung des Landtags als großen Teilerfolg“ freuen sich die Initiatoren der Petition, Diethard Seemann und Bettina Tovar-Luthin und erläutern, ihnen sei wichtig, auch in Hannover ein deutliches Signal zu setzen, dass eine Güterbahntransitstrecke durch das Weserbergland über die Köpfe der Menschen hinweg nicht zu machen sei. Am Ziel sehe man sich jedoch noch lange nicht. Die Entscheidung über die Ausbaupläne fällt erst 2015 in Berlin.

Zunächst einmal habe man Landtagskandidaten aufgefordert, ihre Position zu den Bahnplänen zu äußern. „Schließlich ist nach der Wahl auch vor der Wahl“, Diethard Seemann. Im Bundestagswahlkampf werde sich zeigen, wie die lokalen Abgeordneten „die Interessen der Region vertreten wollen. Für uns als Bürger ergeben sich damit wichtige Argumente für unsere Wahlentscheidung“.



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