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Brustkrebs-Patientinnen haben resigniert

Initiative gibt auf

Hameln. Die Patienteninitiative, die sich für eine Nachsorge aus erster Hand bei Brustkrebs starkgemacht hatte, gibt auf. „Unser Ziel, dass Patientinnen mit Brustkrebs (oder anderen Erkrankungen) den Arzt der eigenen Wahl in der Region (oder woanders in Deutschland) aufsuchen können, haben wir nicht erreicht. Trotzdem haben wir es versucht, und viele, viele haben uns dabei unterstützt. Wir haben es gemeinsam versucht und würden es genauso wieder tun“, sagt Gisela Hölscher, eine der Initiatorinnen – getreu dem Motto von Bert Brecht: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

veröffentlicht am 02.09.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:21 Uhr

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Listen mit rund 15000 Unterschriften hatten betroffene Frauen (und auch einige Männer) im November vergangenen Jahres an das niedersächsische Sozialministerium weitergegeben, das diese an den Gemeinsamen Bundesschuss der Bundesregierung (GBA) weitergeleitet hatte. Der wiederum hatte laut Auskunft von Gisela Hölscher die Verantwortung an die niedersächsische Landesregierung weitergereicht. „Weder GBA noch die Landesregierung haben nachfolgend mit uns kommuniziert, und wir wollen auch nicht mehr“, resigniert sie.

Bestehen bleibt bei allen, die unterschrieben hatten, der Wunsch der freien Arztwahl, einer tragfähigen Verknüpfung von ambulanten und stationären sowie spezialisierten Versorgungsstrukturen und die Hoffnung, das Brustzentrum am Sana-Klinikum in Hameln möge Bestand haben. „Dazu gehört aus unserer Sicht zwingend, dass Klinken und niedergelassen Ärzte in Hameln (oder sonst wo) für Patientinnen zusammenarbeiten, ehrlich miteinander umgehen, Versäumnisse eingestehen und letztlich Patientinnen wieder mehr als Menschen und weniger als Kunden wahrgenommen werden“, lautet die Forderung der Initiative.CK



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