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In sieben Monaten und vier Etappen zum Ziel

veröffentlicht am 16.09.2011 um 16:34 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ni). Aus Alt mach neu in sieben Monaten: Der Zeitplan für die Sanierung der Osterstraße ist ehrgeizig. Ein langer Winter mit Schnee und eisigen Temperaturen bis in den Februar würde das eng geschnürte Terminkorsett genau so sprengen wie jene berüchtigten „unvorhersehbaren Schwierigkeiten, mit denen bei der Planung niemand gerechnet hat, die in der Praxis aber trotzdem auftreten können. Nur wenn alles wie am sprichwörtlichen Schnürchen läuft, präsentiert sich die Osterstraße am 24. April 2012 tatsächlich vom Anfang bis zu ihrem Ende mit dem neuen Pflaster.

Acht Wochen gibt sich das Bauunternehmen Boymann für den ersten Bauabschnitt. Zunächst wird entlang der Volksbank und Rossmann bis zur Straßenmitte gebuddelt gegen Ende Oktober dann auf der gegenüberliegenden Seite zwischen Warnecke und Leisthaus. Die Steinsetzer können bestenfalls allerdings erst am 24. Oktober loslegen, denn die erste Granitlieferung aus China trifft frühestens in der Woche vom 24. bis 28. Oktober in Hameln ein. Am 10. November müssen die Arbeiter das Feld räumen – für den Aufbau des Weihnachtsmarktes.

Um schon am 16. Januar wieder anzurücken und sich in folgenden sechs Wochen bis zum 16. März den zweiten Abschnitt (zwischen Dewezet-Geschäftsstelle und Schuhaus Berlips) vorzunehmen. Und noch einmal sechs Wochen (bis 24. April) sind für den Rest bis zum Tunnel am Grünen Reiter vorgesehen. Ihren allerletzten Schliff – mit Bänken, Bäumen und bepflanzten Beeten – wird die neu gepflasterte Flaniermeile erst nach dem 24. April erhalten.

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Auch das gehört zu den Vorarbeiten: Baugutachter nehmen jedes Gebäude an der Osterstraße unter die Lupe. Nur so lässt sich später nachvollziehen, ob durch die Bauarbeiten an der Straße Schäden an den Häusern entstanden sind. Fotos: Dana

„Der Zeitplan ist sehr ambitioniert. Damit er eingehalten werden kann, darf nichts dazwischen kommen“, räumt Hamelns Pressesprecher Thomas Wahmes ein. Gebe es einen zugleich langen und strengen Winter, verschiebe sich nicht nur der Neustart im Januar zwangsläufig nach hinten, sondern auch das avisierte Ende der Baumaßnahme.

Verzögerungen, wie sie bei den Arbeiten rund um Hochzeitshaus und Marktkirche unter anderem durch die archäologischen Grabungen verursacht wurden, sind bei der Osterstraße indes eher nicht zu erwarten. Hier werden keine Trafostationen in der Erde versenkt und graben sich die Bagger darum auch nicht auf großer Fläche in Tiefen vor, in denen vielleicht noch unentdeckte, spannende Kapitel des städtischen Bodenarchivs schlummern.



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