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In Holz gemeißelt

Nachdem in den letzten Monaten etliche neue Bildwerke des heimischen Künstlers Jörg Düsterwald aus Holtensen entstanden waren, hatte er sich auf seine Kontakte besonnen und Keramik- und Bildhauer-Künstler Jan Ehlers aus Hajen zum aktiven Mitwirken an dem Projekt WORKING ART gewonnen. Unter der Überschrift „Bodypainting meets Buisness“ werden jetzt Berufe und Arbeitssituationen mit der besonderen Bildsprache der Körpermalerei per Fotosessions neu in Szene gesetzt. Das Künstlerteam, ergänzt durch den Profi-Fotografen Tschiponnique Skupin und dessen Frau Maria als Multifunktions-Assistentin, nahm sich das Thema „Der Bildhauer“ vor.

veröffentlicht am 13.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:21 Uhr

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Das beteiligte Model Jyoti war eigens aus Bremen angereist, denn Düsterwald ist mit seinem künstlerischen Schaffen auch bundesweit kein Unbekannter. Nach intensiver Vorbereitung verwandelte sie sich in eine imaginäre Skulptur, die vermeintlich von dem Holzwerkler in dessen Freiluftatelier in Hajen mit Stechbeitel und Säge bearbeitet wurde. Dass sie mit ihren eher untypischen Modelmaßen für jenes Fotoshooting ausgesucht wurde, unterstreicht die Vielseitigkeit des bekannten Hamelners, der sich in den Darstellungsweisen nicht einschränken lassen mag.

Und da es die Norddeutsche gewohnt ist, vor der Kamera zu posieren, entwickelte sich schnell ein engagiertes Teamwork, bei dem typische Fotos entstanden, die Ehlers bei seinem kreativen Wirken zeigen. Auch mit der besonderen Darstellungsweise zeigte Düsterwald eine neue Variante. Das Projekt gewann sogar so viel Aufmerksamkeit, dass das Team bei einem bundesweit ausgeschriebenen und von Bundesministerien geförderten Kultur- und Kreativ-Wettbewerb in die Endausscheidung kam und nach Hamburg zum abschließenden Vorstellen und Vorsprechen eingeladen wurde.

Der 50. Geburtstag von Gabi und Karsten Wegener, Inhaber von Elithera/rehamed, lag schon etwas zurück, gefeiert wurde aber trotzdem, und zugleich auch eine andere 50: das Jubiläum der Selbstständigkeit nämlich (er seit 30, sie seit 20 Jahren). Freunde und Geschäftspartner machten mit bei einem fröhlichen Vormittag in der Heisenküche, wobei die Gastgeber ausdrücklich auf Geschenke verzichtet hatten zugunsten eines kleinen Obolus für Hamelner Kinder. Und der wurde jetzt weitergereicht – an die Kindertagesstätte der Awo am Bertholdsweg. Die Gesundheit der Hamelner Kinder, wozu vor allem Bewegung gehört, liege dem Physiotherapie-Unternehmen Elithera besonders am Herzen, so die Wegeners. Aus diesem Grund spendeten sie 1300 Euro für die Anschaffung längst benötigter neuer Turnmatten, auf denen die Zwerge dann munter nach Herzenslust herumtollen können.

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Bekommen neue Turnmatten: die Zwerge der Awo-Kita, hinten die Spender Gabi und Karsten Wegener.

Bereits schon seit 35 Jahren schützt der Unterstand am Schepperort am Weserradweg in Tünderns Gemarkung Wanderer und Radfahrer vor regnerischen Wetterunbilden. Jetzt aber musste das Dach einmal grundlegend saniert werden. Einige tatkräftige Männer des Vereins für Heimatpflege und Grenzbeziehung „Tundirum“ (Adolf Habenicht, Hans Hanke, Heinrich Albert-Lübbers und Präsident Herbert Habenicht) rissen daher die alte Dachdeckung herunter und ersetzten sie akkurat durch neue, frisch imprägnierte Bretter. Den freiwilligen Helfern machte die Arbeit an der frischen Luft sichtlich Spaß. Und sie sind zuversichtlich, dass ihr Werk mindestens weitere 35 Jahre hält.

christa.koch02@gmail.com



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