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Phasen der Sanierung am Pferdemarkt stehen fest / 30 Lkw-Fahrten pro Tag in Spitzenzeiten

In 360 Arbeitstagen um die Marktkirche

Hameln (wul). Montag geht’s los, und auch das vertraglich festgelegte Enddatum wird schon genannt: 16. September 2011. Spätestens dann werden die Passanten rund um die Marktkirche neues Pflaster unter den Füßen haben; dann wird der Baustellenlärm in diesem Bereich der Vergangenheit angehören, so der Plan des Projektleiters Gunnar Hoppe. Davor allerdings steht jede Menge Arbeit, eingeteilt in acht Abschnitte, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

veröffentlicht am 07.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 13:41 Uhr

In diesen Etappen wird der erste Bauabschnitt „Pferdemarkt
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Abschnitt 1 (rot): 12. April bis 21. Juni. In dieser Zeit sollen die neuen Trafostationen an zwei Stellen unterirdisch eingesetzt, die Hochzeitshaustreppe abgetragen, und die Arbeiten zwischen Lütjem Markt und Hochzeitshaus beendet werden.

Abschnitt 2 (grün): 3. Mai bis 31. Juli. Rohre, Leitungen und Pflaster werden zwischen Pferdemarkt und in der Osterstraße verlegt.

Abschnitt 3 (gelb): 19. Mai bis 20. September.

Hoppe
  • Hoppe
Büschefeld
  • Büschefeld

Abschnitt 4 (orange): 13. September bis 5. November.

Ab dem 5. November legen die Bauarbeiter eine vertraglich festgelegte Pause bis zum 10. Januar ein, damit dem Weihnachtsmarkt nichts im Wege steht und liegt.

Abschnitt 5 (blau): 10. Januar 2011 bis 28. Februar.

Abschnitt 6 (grau): 21. Februar bis 16. Mai.

Abschnitt 7 (hellgrün): 2. Mai bis 11. Juli.

Abschnitt 8 (braun): 27. Juni bis 16. September 2011

„Dann sind wir einmal im Uhrzeigersinn um die Marktkirche herum“, sagt Hoppe – in 360 Arbeitstagen. Diesem vorläufigen Plan stehen vor allem zwei Aspekte entgegen: Erstens hat sich Kögel Bau zum Ziel gesetzt „die Bauzeit massiv zu verkürzen“, wie Tiefbau-Teamleiter Günther Büschefeld sagt, und zweitens wisse er nicht, was „wir dort entdecken“. Welche Überraschungen das rund 7000 Quadratmeter große Areal unter dem alten Pflaster bereithält, lässt sich nicht vorhersagen, dazu könnten aber defekte Ver- und Entsorgungsleitungen zählen. Im jetzigen Projektplan sei allerdings ein Puffer miteingerechnet, den niemand zu überschreiten gedenkt. Die eigentlichen Pflasterarbeiten auf den acht etwa gleich großen Abschnitten, seien jedenfalls nicht das Problem, so Büschefeld.

Erneut betonten Stadt und Bauunternehmen, dass die Belastungen für Anwohner und Geschäftsleute in der Bauzeit so gering wie möglich gehalten und die Zugänge zu den Geschäften garantiert werden. Dass es aber zu Behinderungen und auch Beschädigungen kommt, steht außer Frage. Vor allem in der Emmernstraße, die für An- und Abfuhr des Baumaterials vorgesehen ist, was bei den Anwohnern bereits für Unmut gesorgt hatte. Gestern rechnete Büschefeld vor, dass es sich keinesfalls um eine Dauerbelastung handeln werde. Zu Spitzenzeiten würden 20 bis 30 Fahrten durch die kleine Straße führen, an manchen Tagen gar keine, im Mittel seien es sieben pro Tag. Die Erneuerung und Steigerung der Attraktivität der Fußgängerzone könne nicht ganz ohne Hindernisse erfolgen, war stets allen Beteiligten bewusst, doch man werde sich mit allen Betroffenen so eng wie möglich abstimmen, stellte Büschefelder in Aussicht.

Dass später eine Sanierung der Emmernstraße ansteht, stellt Ralf Wilde von der Stadtverwaltung bereits jetzt in Aussicht – eine Baustelle, die dann geplant und wofür zusätzliches Geld bereitgestellt werden will. Mit Schäden an Gebäuden durch den bevorstehenden Baustellenverkehr werde dort zwar nicht gerechnet, wohl aber mit Verdrückungen der Straße. Anders könnte es theoretisch auf dem Pferdemarkt selbst aussehen, wo das Verdichten des Bodens zu stärkeren Vibrationen und somit zu Auswirkungen auf die Häuser führen könnte. Die Erfahrung zeige laut Büschefeld allerdings, „dass da nichts passiert“. Abgesichert hat sich die Stadt dennoch, indem sie rund um den Pferdemarkt Gutachten über bereits bestehende Schäden wie Risse hat anfertigen und allen betreffenden Anliegern zukommen lassen.



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