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Infos und Beratung für Lungenkranke / Selbsthilfegruppe gegründet

Immer genügend Sauerstoff dabei?

Hameln-Pyrmont. Die Diagnose einer chronischen Lungenerkrankung, die zu einer Sauerstoff-Langzeittherapie führt, kann den Alltag aus dem Gleichgewicht bringen. Die LOT genannte Therapie wird immer dann eingesetzt, wenn eine chronische Erkrankung der Lunge oder des Herzens und dadurch Sauerstoffmangel im Blut vorliegen. Dann erhält der Patient als lebenserhaltende Maßnahme Sauerstoff, meist rund um die Uhr. Sauerstoff verbessert seine Mobilität und Leistungsfähigkeit. Immer mehr Menschen leiden unter einer chronischen Erkrankung der Atemwege.

veröffentlicht am 20.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:21 Uhr

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Die COPD, also die chronisch obstruktive Bronchitis, und das Lungenemphysem sind weltweit an die dritte Stelle der chronischen Erkrankungen gerückt, mit der Folge, dass immer mehr Menschen eine lebensnotwendige Sauerstofftherapie erhalten, damit sie weiter am öffentlichen Leben teilhaben können.

Plötzlich steht das Leben also kopf! „Wie werde ich mit Sauerstoff versorgt?“, „Welche Geräte gibt es?“, „Gibt es in der Nähe noch mehr Betroffene?“ – „Warum sehe ich keinen mit einem Sauerstoffschlauch im Straßenbild?“ – viele dieser Fragen kann die im Herbst in Hameln gegründete Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie beantworten. In dieser Gruppe finden die Teilnehmer unter Betroffenen und deren Angehörigen Gleichgesinnte. „Und es ergibt sich die Chance, die soziale Isolation zu verlassen und sogar beachtliche Aktivitäten zu entwickeln“, werben die Organisatoren.

Wohl nur, wer die medizinischen Zusammenhänge zwischen seiner Krankheit und der

notwendigen Therapie verstanden hat, wird bereit sein, diese Therapie rund um die Uhr auch konsequent durchzuführen.

Hans-Peter Grüllich aus dem Hamelner Ortsteil Tündern ist einer der Initiatoren und kennt die Problematik: „Es erfordert tatsächlich ein hohes Maß an Disziplin und logistischer Flexibilität, um wirklich in allen Lebenssituationen genügend ,Stoff‘ mit sich zu führen. Nur ein medizinisch und technisch exzellent geschulter Patient wird diesen Herausforderungen gewachsen sein“, sagt er.red

Informationen gibt es bei Gruppensprecher Hans-Peter Grüllich, Telefon 05151/26633, E-Mail an hameln@sauerstoffliga.de, Informationen im Internet: www. Sauerstoffliga.de. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Mittwoch um 16.30 Uhr in der Puppenwerkstatt Kassiopeia (Hefehof). Das nächste Treffen findet am 8. Januar 2014 statt.

Eine kranke Lunge kann das Leben aus dem Gleichgewicht bringen.

pr



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