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Bedeutung des Weserbergland-Stadions beschäftigt Dewezet-Leser

„Im Sommer fährt auf einer Skipiste auch niemand Ski“

Hameln (HW). Wieder einmal klingelte das Leser-Telefon gestern nahezu ununterbrochen. Viele nutzten einmal mehr die Gelegenheit, um Dampf abzulassen und auf Missstände in der Rattenfängerstadt hinzuweisen.

veröffentlicht am 30.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 18:21 Uhr

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Wie beispielsweise Fritz Placidus. Der Hamelner monierte, dass die Bahnstrecke zwischen Spielplatz und Dr.-Winter-Straße immer mehr unter Wildwuchs leide. „Seit 2011 wird dort seitens der Bahn nichts mehr gemacht, es wächst alles zu“, beklagte er.

Dass die finanziell klamme Stadt jetzt den Fußgängertunnel am Grünen Reiter modernisieren will, stößt bei Brunhilde Vietmeyer auf Unverständnis. „Ich weiß nicht, was das soll. Der Tunnel ist hell und gefahrlos begehbar. Das dafür benötigte Geld sollte lieber Kindern zur Verfügung gestellt werden“, meint die Hamelnerin.

Manfred Scholz widersprach einem Dewezet-Bericht, nachdem das Weserbergland-Stadion verwaist sei. „Dort finden jedes Jahr Sportabzeichenfeste und Leichtathletik-Landesmeisterschaften mit zahlreichen Teilnehmern statt. Im vergangenen Jahr gab es zudem zwei Fußball-Länderspiele zwischen Schüler-Mannschaften. Das waren jeweils große Events“, sagte der Pressesprecher der LG Weserbergland. Das Stadion sei in Hameln die einzige Sportstätte mit einem guten Platz und einer guten Laufbahn. Und die Leichtathleten trainierten dort auch im Winter jeden Dienstag. „Für uns ist die Anlage unverzichtbar“, so Scholz. Auch Manfred Schäfer betonte, dass das Hamelner Stadion angemessen ausgelastet sei. „Wenn ich im Sommer eine Skipiste fotografiere, fährt da auch keiner“, kritisierte der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletikverbandes das Foto mit dem verschneiten Sportgelände. Ansonsten lobte Schäfer aber insbesondere die Sportberichterstattung der Dewezet: „Wir sind sehr zufrieden.“

Mit Sport beschäftigte sich auch der Anruf von Waltraud Mehring. Die SPD-Ratsfrau beklagte, dass Zuschauer bei Handballspielen des VfL Hameln, die derzeit in Afferde ausgetragen werden, die Straßen und selbst Ein- und Ausfahrten zuparkten. Rettungsfahrzeuge kämen dann nicht mehr durch. „Wir freuen uns über jeden VfL-Sieg, aber ich mache mir Sorgen um die Sicherheit der Anwohner“, sagte die ehemalige Afferder Ortsbürgermeisterin und richtete den Appell an die Fans, bei Handballspielen doch ein paar Schritte mehr zu laufen.

Mit Beginn der Schneeschmelze hat Klaus Kramer festgestellt, dass im Belag der neuen Fußgängerzone die Fugen zwischen den Pflastersteinen ausgewaschen worden sind, sodass insbesondere für Frauen mit hochhackigen Schuhen eine Gefahrenquelle entstanden sei. Kramer: „Ein großes Handicap, denn man kann ja nicht ständig die Fugen auffüllen.“



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