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Aber Straßenbau auf altem Kasernengelände ist bald abgeschlossen

Im Scharnhorstviertel gibt es nach wie vor ein paar Baulücken

Hameln (CK). Das Scharnhorstviertel, Hamelns innerstädtisches Filetstück, ist auch gut fünf Jahre nach dem Verkauf durch die Bundesvermögensverwaltung noch immer nicht vollständig bebaut. Zwar sind sämtliche Grundstücke auf dem ehemaligen britischen Kasernengelände mittlerweile vergeben, doch es gibt nach wie vor Lücken.

veröffentlicht am 08.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 23:21 Uhr

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Während in der Freya-Markus-Straße etwa nur noch ein Grundstück als Lücke zwischen den bereits erstellten Einfamilienhäusern frei ist, liegt eine Fläche am unteren Teil der Elsa-Buchwitz-Straße nach wie vor brach. Sie gehört der „wohnpark scharnhorst GmbH“ von Gerd Kettelhake und Heiko Hobein, die auf der gegenüberliegenden Seite bereits 53 Wohnungen in diversen Mehrfamilienhäusern gebaut haben.

Ihr Unternehmen plant nach wie vor, auch auf der Freifläche, auf der zurzeit Baumaterialien der verschiedensten Art gelagert werden, Mehrfamilienhäuser zu errichten, und zwar drei. Pläne, wonach hier Reihenhäuser entstehen sollten, wurden zwischenzeitlich ad acta gelegt – das Interesse potenzieller Käufer daran tendiert gegen Null. „Im Baubereich geht es jetzt um Objekte wie Märkte oder Altenheime. Reihenhäuser und selbst Einfamilienhäuser werden kaum nachgefragt“, sagt Kettelhake zur Begründung.

Wann es auf dem Restgelände an der Elsa-Buchwitz-Straße weitergeht, darauf mag Kettelhake sich augenblicklich noch nicht festlegen. „Noch nicht sofort“, soviel immerhin steht für ihn fest. Denn: „Erst müssen wir unsere restlichen Wohnungen gegenüber verkaufen.“ Drei sind das allerdings nur noch, so dass Kettelhake verhalten optimistisch ist. Voraussichtlich im Herbst oder Frühjahr soll auch der (fast) letzte Fleck des ehemaligen Kasernengeländes bebaut werden, allerdings mit Häusern, die sich von denen auf der anderen Seite unterscheiden. „Wieder Kasernen, das wollen wir schließlich nicht“, so der Bauträger.

Parkboxen für Spitzenzeiten

Für die, die bereits auf dem Areal wohnen, gibt es mittlerweile Grund zur Freude: Ihre Straße, bisher unbefestigt und – je nach Wetter – schlammig oder staubig –, wird gerade hergerichtet. Mit Parkboxen vor den Häusern, in denen auch Besucher mal ihr Auto abstellen können. Denn Parkplätze sind in Spitzenzeiten, etwa dann, wenn in den Fitnessstudios und Krankengymnastik-Praxen Hochbetrieb herrscht, Mangelware. Immerhin: Der große Parkplatz, den die Stadtwerke am Rande des Geländes errichtet haben, wird nach einigen Anfangsschwierigkeiten inzwischen gut angenommen.



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