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Hamelner Betrieb spendet / Kommunale Einrichtungen nutzen Verkauf auch zur Gebührensenkung

Im Krematorium: Was wird aus dem Zahngold?

Hameln (HW/dpa). Mit dem Zahngold von Toten lässt sich viel Geld verdienen. Wenn Menschen nach ihrem Tod in einem Krematorium verbrannt werden, kommen die Überreste in eine Urne. In der Asche befindet sich aber manchmal noch etwas, das der Hitze des Feuers standgehalten hat: das Zahngold der gestorbenen Menschen. Aber auch andere Edelmetalle wie beispielsweise das Titan künstlicher Hüftgelenke überstehen die hohen Temperaturen des Verbrennungsofens unbeschadet. Aufgrund der immer defizitärer werdenden Haushalte der Kommunen werden inzwischen in einigen Städten die Edelmetalle aus der Asche herausgenommen und verkauft. Die Erlöse fließen in aller Regel in Stiftungen oder auch in den Gebührenhaushalt, wie eine Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) ergeben hat.

veröffentlicht am 03.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 01:41 Uhr



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