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Umjubelte Premiere des Weihnachtsmärchens „Hänsel und Gretel“

Im Hexenzauberland

HAMELN.Gespannt warten sie draußen in einer großen Schlange und treten von einem Fuß auf den anderen. Wann werden endlich die Türen geöffnet, damit sie das Hamelner Theater stürmen können? Dann ist es so weit. Auf ins Hexenzauberland!

veröffentlicht am 05.12.2018 um 18:45 Uhr

Bösen (o.) und guten Gestalten begegnen Hänsel und Gretel in der Tivi‘s-Inszenierung. Foto: Dana
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
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Zahlreiche Mädchen und Jungen aus Kindergärten sowie Grundschulklassen und mit ihnen viele Erwachsene freuen sich auf die ausverkaufte Premiere des Weihnachtsmärchens „Hänsel und Gretel“ von „Tivi’s Märchenspiel“. Die weiteren Vorstellungen sind übrigens ebenfalls ausverkauft.

Der richtige Sitzplatz ist schnell gefunden. Die Aufregung steigt. Unruhig rutschen die Kinder auf den Stühlen hin und her, und immer wieder ist die Frage zu hören: „Wann kommt endlich die Hexe?“ Plötzlich öffnet sich der Vorhang. In den Zuschauerreihen wird es mucksmäuschenstill. Was für ein wunderschönes Bühnenbild! Und da sind auch schon Hänsel und Gretel. Von der Hexe aber noch keine Spur, die hat erst nach der Pause ihren super schauerlichen Auftritt. Nämlich dann, wenn die beiden Kinder tief im Wald das mit Lebkuchen behangene Haus der Hexe entdeckt haben.

Die klassische Märchenaufführung „Hänsel und Gretel“ in der Tradition von Freya Markus, der Gründerin von Tivi’s Märchenspiel, wird immer mal wieder auf die Bühne gebracht, und immer wieder zieht sie die Zuschauer in den Bann. So auch diesmal. Zum Inhalt des Märchens nach den Brüdern Grimm: Es war einmal vor langer Zeit, da lebte in einer kleinen Hütte am Waldrand ein armer Besenbinder mit seiner Frau und seinen beiden Kindern Hänsel und Gretel. Trotz ihrer Armut waren die Kinder fröhlich und vergnügt. Darüber vergaßen sie manchmal ihre Arbeit. Kam die Mutter des Abends müde von ihrer Arbeit heim, musste sie oft die Kinder zurechtweisen. So auch heute. Gretel (bei der Premiere gespielt von Karolin Klose) hatte den Strumpf nicht fertig gestrickt und Hänsel (Timm Borcherding, Neuling bei Tivi’s) hatte seinen Korb nicht fertig geflochten. Und nun fiel auch noch der Milchtopf um! Die Mutter (Lara Schimetzek) schickt deshalb die Kinder in den Wald, um Beeren für das Abendbrot zu suchen. Dann schläft sie vor Müdigkeit am Küchentisch ein. Der Vater (Samuel Stangl) kommt nach Hause. Er hat viele Körbe und Besen verkauft und für die Taler gute Sachen zum Abendbrot mitgebracht. Als er erfährt, dass die Kinder im Wald sind, gerät er in Sorge: „ Wenn sie sich nun verirren, werden sie noch im Zauberland von der Hexe gefangen!“ Daran hatte die Mutter nicht gedacht. Die Eltern machen sich auf den Weg, um die Kinder zu suchen. Hänsel und Gretel haben indes im Wald viele geheimnisvolle Wesen und Tiere kennengelernt: unter anderem Irrlichter, Baumgespenster, Hexengeister, sprechende Fliegenpilze, die Eule Schuschu (Hanne Himler), Feuergeister, Hexentrolle und natürlich die böse Knusperhexe (Annika Möller). Obwohl Hänsel und Gretel von der Hexe mit einem Zauberstab gebannt werden, findet ihr Abenteuer ein glückliches Ende.

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Die kleinen und großen Zuschauer im Theater Hameln sind völlig „aus dem Häuschen“. Sie applaudieren wie wild und jubeln mit ganzer Kraft. Bei den Spielleiterinnen Steffi de Boer und Desirée Lenz und ihrem Team sinkt das Lampenfieber. Sie strahlen mit Hänsel und Gretel um die Wette. Die beiden zehnjährigen Hauptdarsteller der Premierenvorstellung waren vor der Aufführung „ganz toll aufgeregt“, aber auch voller Vorfreude. Aber sie haben ihre Sache gut gemacht. Kaum zu glauben, dass sie vormittags noch eine Klassenarbeit in der Schule schreiben mussten. Zum Vormerken: Im Dezember 2019 bringt Tivi’s Märchenspiel „Dornröschen“ auf die Bühne.



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