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Interhelp schickt Hilfsgüter: Achtköpfiges Team hilft den Ärmsten der Armen auf Sri Lanka

Im Dschungel-Einsatz

Hameln/Sri Lanka. Die Medical Task Force der Hamelner Hilfsorganisation Interhelp bereitet sich auf einen Einsatz im Dschungel von Sri Lanka vor. Ehrenamtliche Mitglieder haben bereits ein Rettungsfahrzeug mit Arzneimitteln, Geräten und mehr als 1500 gebrauchten Brillen beladen. Am Dienstagmorgen bricht das Team auf.

veröffentlicht am 16.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

von dodo marais
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Die Hilfsgüter wurden zum Flughafen nach Frankfurt gebracht. Sie werden mit einem Airbus A380 nach Colombo geflogen.

Im Auftrag der Partnerorganisation „mfs International“, die die Hälfte der Einsatzkosten trägt, auf Anforderung des Gesundheitsamtes von Beruwala und mit ausdrücklicher Genehmigung des Gesundheitsministeriums von Sri Lanka wird das fünfköpfige Interhelp-Team zwei Wochen lang kranke und verletzte Menschen in schwer zugänglichen Urwaldregionen versorgen.

An der Mission der Menschlichkeit, die am heutigen Dienstag beginnt, nehmen die Interhelp-Mitglieder Dr. Sibylle Trapp-Dammaschke (Internistin aus Hameln), die Assistenzärztin Dr. Sophia Schelcher aus dem Sana-Klinikum, der praktische Arzt Dr. Siegfried John aus Rahden (Kreis Minden-Lübbecke) sowie der Lehrrettungsassistent Reinhold Klostermann und der Rettungsassistent Nils Klostermann teil. Im Zielgebiet, das im Süden der Insel liegt, komplettieren einheimische Ärzte, Krankenschwestern, Augenoptiker und Apotheker das Team.

„Wir arbeiten auf Sri Lanka grundsätzlich mit den Helfern vor Ort Hand in Hand“, sagt der Interhelp-Vorsitzende Ulrich Behmann. Das habe viele Vorteile. „Zum einen müssen wir nicht so viel Personal einsetzen, zum anderen kennen unsere Partner die Landessprachen, Sitten und Gebräuche natürlich besser als wir.“ Man lerne gegenseitig voneinander. Die meisten Medikamente würden in Sri Lanka eingekauft. „Das ist gut für Land und Leute – und für uns: Patienten können die Beipackzettel lesen, die ihnen vertrauten Präparate sind dort deutlich günstiger, zudem werden lokale Firmen unterstützt.“

Eine Woche später bricht in Hameln ein zweites Helfer-Team zu einer Reise in den Nordosten des Landes auf. Dort tobte bis vor ein paar Jahren ein Bürgerkrieg, liegen immer noch Minen, gibt es Malaria und Dengue-Fieber. Mit der Hilfe von Spendern aus Hameln, Bückeburg, Minden und Frankfurt ist es Interhelp und mfs International gelungen, 20 Massivhäuser für singhalesische und tamilische Rückkehrer zu bauen. In wenigen Tagen sollen im Dorf Morawewa bei Trincomalee die Grundsteine für neue Häuser gelegt werden. Das Wiederaufbau-Team besteht aus dem Interhelp-Vorsitzenden Behmann, aus Schirmherr Alexander zu Schaumburg-Lippe und dem Chef von „mfs International“, Michael Görbing. Interhelp-Sanitäter Alexander zu Schaumburg-Lippe wird gemeinsam mit Augenoptikern die gespendeten Brillen vermessen und an die Ärmsten der Armen verteilen.

Wie kann man helfen? Fördermitgliedsanträge und Spendenkonten: IBAN: DE60 2545 0110 0000 0203 13 – Sparkasse Weserbergland. IBAN: DE49 2546 2160 0700 7000 00 – Volksbank Hameln-Stadthagen. IBAN: DE97 2545 0001 0000 0332 33 – Stadtsparkasse Hameln.

Internet: www.interhelp.info



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