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Neue Broschüre beim Paritätischen erhältlich / 50 Prozent Steigerung

Im Dickicht des Ehrenamtes soll ein Fahrplan den Weg weisen

Hameln (git). In jedem Monat melden sich durchschnittlich etwa sechs Bürger aus dem Landkreis bei der Freiwilligen- Agentur Hameln des Paritätischen Wohlfahrtverbandes und fragen nach Möglichkeiten, sich zu engagieren. Aufgabe der Einrichtung zur Förderung des freiwilligen Engagements im Landkreis Hameln-Pyrmont ist die Beratung und Vermittlung von diesen Menschen. Die Freiwilligen-Agentur versteht sich als Plattform für alle Organisationen, die ihre Aufgabenbereiche um dieses Thema bereichern oder weiterentwickeln wollen.

veröffentlicht am 09.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 04:21 Uhr

Nadja Kunzmann (re.) und Regina Helle (re.) vom Paritätischen üb
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Alle Einsatzmöglichkeiten von ehrenamtlichen Tätigkeiten sind in einem sogenannten „Freiwilligen-Fahrplan“ zusammengefasst. Seit kurzem gibt es eine aktuelle dritte Auflage. „Seit der ersten Auflage des Heftes, im Jahre 2005, ist die Tendenz sowohl bei der Nachfrage nach freiwilligem Engagement als auch bei dem Angebot steigend“, bilanziert Mitarbeiterin Nadja Kunzmann anlässlich der Aktualisierung des Freiwilligen-Fahrplans. Inzwischen wurde der Fahrplan auch mit den bestehenden Selbsthilfegruppen des Paritätischen bestückt.

Kunzmann kann unter 42 verschiedenen Einrichtungen vermitteln, die im Fahrplan aufgelistet sind. Diese reichen vom Mütterzentrum über die Hamelner Tafel bis hin zum Natur- und Umweltzentrum. Die kleinen, länglichen Hefte liegen in der Freiwilligen-Agentur in der Kaiserstraße 80 und in öffentlichen und sozialen Einrichtungen aus. „Meist sind die Broschüren schnell vergriffen“, ergänzt Kunzmann.

In der ersten Auflage 2005 gab es 28 Einrichtungen, für die Freiwillige aktiv werden konnten. Die jüngste, dritte Auflage enthält eine Steigerung der aufgelisteten Institutionen um 50 Prozent. Dazugekommen sind etwa ehrenamtliche Arbeiten in der Jugendanstalt, im Regenbogen und im Forum Ausländer. „Vermitteln konnten wir bis jetzt alle erforderlichen Tätigkeiten, wir haben kein Defizit“, resümiert die Mitarbeiterin.

„Erfahrungsgemäß suchen jüngere Menschen eher die flexibleren und kurzzeitigen Tätigkeiten wie Hilfe bei dem ‚Tag der Kulturen‘, die ältere Generation bevorzugt eine kontinuierliche Einteilung“, berichtet Kunzmann „Alle Tätigkeiten hängen aber immer von der zur Verfügung stehenden Zeit der Engagierten ab.“

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