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Zwei neue Gesichter für die „Päpstin“ / Sabrina Weckerlin ist auch wieder dabei

Illustre Neuzugänge für ein Erfolgsmusical

Hameln. Die „Päpstin“ gibt’s im September gleich dreimal: Sabrina Weckerlin, die sich in der Titelrolle des Erfolgsmusicals aus Fulda im vergangenen Jahr in die Herzen der Hamelner Zuschauer gesungen und gespielt hat, ist auch diesmal dabei, wenn sich vom 5. bis 15. September erneut der Vorhang im Theater für die Geschichte der jungen Johanna hebt, die in Männerkleidern den Heiligen Stuhl erobert. Ihr zur Seite steht „Päpstin“ Sophie Berner, mit der sie sich schon 2012 die Rolle geteilt hat, und – Anke Fiedler. Sie ist eine der Neubesetzungen in der überarbeiteten Inszenierung, die auch mit neu arrangierten Szenen überraschen will. Die erfahrene Sängerin, die ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin absolvierte und schon vor Beginn ihrer Ausbildung in zahlreichen Produktionen bei einer freien Theatercompany in Magdeburg auf der Bühne stand, ist gleich in drei Rollen in dem Musical präsent: Wenn sie nicht als „Päpstin“ auf der Bühne steht, spielt sie die Mariosa und die Mutter von Johanna. Sie mag alle drei Rollen mag – auch wenn die Frauentypen höchst unterschiedlich sind. Als Mutter einer kleinen Tochter sei ihr die Mutterrolle quasi auf den Leib geschrieben, bekennt Anke Fiedler. Johannas Mutter opfere sich für ihre Kinder auf: „Das kann ich total nachvollziehen. Diese Figur ist mehr Anke als alle anderen.“ Auch die Mariosa liegt ihr am Herzen: Sie mag starke Frauen, sei selbst nie eine Prinzessin gewesen. Joan Collins habe sie immer als Alexis im „Denver-Clan“ bewundert: „Sie ist das Paradebeispiel einer superattraktiven, aber auch machthungrigen und intriganten Person, die zugleich ein Herz hat.“ Und die „Päpstin“? Für Anke Fiedler die „größte Herausforderung“: Die Johanna sei einerseits mädchenhaft, andererseits aber auch ungeheuer mutig. Eine tolle Rolle.

veröffentlicht am 22.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:21 Uhr

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Autor:

Karin Rohr
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Nicht der einzige illustre Neuzugang für Fuldas „Päpstin“-Musical. Bruno Grassini spielt den bösen Vater von Johanna. So sympathisch der gebürtige Italiener privat auch wirkt – in die Rolle des Bösewichts musste er schon öfter schlüpfen. Die Sisi hat er ermordet, als Mr. Hyde sein blutiges Unwesen getrieben, und im Ludwig-Musical brachte er als namenloser Schattenmann den König um. Grassini hat schon während seines Deutsch- und Englisch-Studiums an der Universität Triest Gesangsunterricht genommen. Das führte ihn nach Wien, wo er am Konservatorium ein zweites Studium begann und erste Bühnenerfahrungen sammelte – als Steve Canfield in „Silk Stockings“ und als Michael in „I do!, I do!“.

In dieser Zeit bekam er auch seine erste Hauptrolle als Luigi Lucheni in „Elisabeth“. Seither hat er in unzähligen Musicals auf sich aufmerksam gemacht, in „Tanz der Vampire“ war er zu sehen, in „Chess“, „La Cage Aux Folles“, „Jesus Christ Superstar“. Zwischen seinen Engagements ist er immer wieder Gastsolist in Galas, 2010 brachte er seine erste Solo-CD „Tra Cielo E Mare“ heraus. Zu Grassinis Diskografie, zählen – neben den Aufnahmen seiner Hauptrollen in Musicals – die Sologast-Aufnahmen in den Albums „Bella Notte“, „Musical Christmas in Vienna“ und „True Love“.

Zwei neue Gesichter. Und zwei Stars, auf die man in Hameln schon sehr gespannt sein kann.

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  • Päpstin Sabrina Weckerlin bekommt beim Hameln-Comeback des Musicals Verstärkung. Wal


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