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Ihre Köpfe rauchten für die Ideenbörse

veröffentlicht am 21.06.2011 um 09:28 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (kar). Glückliche Brautpaare im Spiegel der Epochen. Ein markantes Gebäude, dessen Fassade und Historie so spannend sind wie die Geschichten, die sich darin zugetragen haben. Zwei Themen – ein Gedanke, der in Hameln eng mit dem Hochzeitshaus verknüpft ist. Und was für Rolle Ratten für die Rattenfängerstadt spielten, wissen wir seit 1284. Drei Ideen für das seit der EWR-Pleite verwaiste Hochzeitshaus, die zu Hamelns Image passen, ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt besitzen und Potenzial für entsprechende Zielgruppen haben. Fünf von 20 in die engere Wahl gekommene Vorschläge überzeugten die 13-köpfige Jury aus Politik, Verwaltung und anderen gesellschaftlich-kulturellen Bereichen: Die Ideengeber wurden gestern im FiZ ausgezeichnet. Für die übrigen 15 gab es kleine Geschenke.

„Viel Arbeit steckt in Ihren Ideen“, lobte Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann: Es sei nicht selbstverständlich, sich in seiner Freizeit für die Stadt zu engagieren. Baudezernent und Jury-Vorsitzender Eckhard Koss stellte kurz die prämierten Vorschläge vor und lüftete das Geheimnis um deren Köpfe: Favorit ist Dr. Martin Helmold mit der Idee zu „400 Jahre Hochzeitshaus“. „Fantastisches rund um die Ratte“ von Gerhard Paschwitz belegt den 2. Platz, „Hochzeiten – gestern, heute und morgen“ von Aline Lerch den 3. Platz, gefolgt von dem Vorschlag, Kaffee und Kunst unter ein Dach zu bringen, wie es Oliver Meinecke und Franziska Heißmeyer vorschwebt. Den 5. Platz belegt Ralf Hermes mit seiner Idee, im Hochzeitshaus ein „Energiewende“-Zentrum einzurichten.

Themen, die sich gegenseitig nicht ausgrenzen müssen, sich sogar ergänzen könnten, wie Koss betonte. So verwundert es nicht, dass Volker Mohr, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, der die Vorschläge für das Hochzeitshaus künftig weiter im Auge behalten wird, eine Kombination aus den drei populärsten Ideen nicht ausschließt. „Wir müssen klären, ob man sie nicht unter einen Hut bringen kann.“ Um das Gebäude zu füllen, seien möglicherweise zwei bis drei Vorschläge machbar: „Nach den Sommerferien wissen wir mehr“, so Mohr. Bis dahin will die Verwaltung den finanziellen und personellen Rahmen für die jeweiligen Vorschläge abgeklopft haben. Danach kommen die Ergebnisse in den politischen Ausschüssen und im Rat auf den Tisch.



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