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CDU plädiert für Vertagung der Entscheidung auf das nächste Jahr

IGS-Standort bleibt offene Frage

Hameln (ni) Dass Hameln eine Integrierte Gesamtschule (IGS) erhalten wird, ist nicht mehr umstritten, seit sich mehr als genug Eltern für die Einrichtung einer solchen Schulform ausgesprochen haben. Nur wann und unter welchem der schon vorhandenen Schuldächer die IGS starten soll – darüber herrscht bis heute mehr oder weniger große Unklarheit. Wer sich von der gestrigen Sitzung des Schul- und Kulturausschusses die Beantwortung aller noch offenen Fragen erhofft hatte, wurde enttäuscht.

veröffentlicht am 11.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 16:41 Uhr

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Die Standortfrage kam gar nicht erst auf den Tisch; die Verwaltung brauche noch Zeit, hieß es. Zur nächsten Sitzung am 29. November will sie ihre Vorschläge unterbreiten, über die der Rat dann am 8. Dezember entscheiden soll. Der CDU passte das ganz und gar nicht. Nur ein paar Tage Zeit für die Beratung, und das vor dem Hintergrund, dass mit der neuen „Oberschule“ ohnehin die gesamte Schullandschaft der Stadt auf dem Prüfstand stehe – Walter Kinast konnte sich damit nicht anfreunden. Er forderte einen Schulentwicklungsplan aus einem Guss. Standortüberlegungen zur IGS dürften „nicht losgelöst werden von der Frage“, an welchen Schulstandorten die Stadt gedenkt, Oberschulen einzurichten. Kinast plädierte dafür, die Entscheidung über den IGS-Standort nicht vorzuziehen, sondern als Teil eines Gesamtpaketes zwar „noch in dieser Ratsperiode“, aber erst im Frühjahr zu treffen. Damit wäre der IGS-Start zum Schuljahr 2011/2012 unmöglich, räumte seine Parteikollegin Sylke Keil (CDU) ein. Meinte allerdings auch, den Eltern, die „schon so lange auf eine IGS warten“, sei es durchaus zuzumuten, „dass sie noch ein Jahr länger warten“.

Die Vertreter der Mehrheitsgruppe widersprachen: „Das Ergebnis der Elternbefragung ist für uns der Auftrag, entsprechend diesem Votum zu verfahren“, so Elke Meyer (SPD). Wolfgang Meyer von den Grünen pflichtete ihr bei: „Diese IGS muss im Sommer 2011 starten“. Und die Standortfrage auch deshalb zügig geklärt werden, weil durch ein Hinauszögern der Entscheidung „die Verunsicherung von Eltern und Lehrern nur noch verlängert wird“, so die Vorsitzende des Schulausschusses, Christa Bruns (SPD).

Was die Zuhörer am brennendsten interessierte, wurde nicht beantwortet: die Frage nach dem Standort der noch zu gründenden IGS.

Foto: Wal



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