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Der ehemalige niederländische Widerstandskämpfer Piet Mathijssen über seine Zeit im Hamelner Zuchthaus

"Ich hasse die Deutschen nicht"

veröffentlicht am 15.09.2013 um 15:05 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Piet Mathijssen: "Junge Deutsche haben mir meinen Hass genommen."
Hameln (wft). Am 23. Oktober 1943 wurde Piet Mathijssen in seiner Heimatstadt im niederländischen Roosendaal von den Deutschen verhaftet und wenig später zum Tode verurteilt. Nach Stationen in den Gefängnissen von Anrath und Lüttringhausen landete der junge Widerstandskämpfer im Herbst 1944 schließlich im Zuchthaus von Hameln. Der Termin für die Vollstreckung des Todesurteils stand bereits fest, da fielen Bomben auf den Hamelner Bahnhof, die Amerikaner rückten an die Weser vor. Als einer von 400 verbliebenen Hamelner Häftlingen wurde Mathijssen auf einen der berüchtigten Todesmärsche ins Außenlager Holzen bei Eschershausen geschickt, den der Niederländer knapp überlebte. Mehmet Ülger und Astrid van Unen haben über die Geschichte des heute 91-jährige Piet Mathijssen den Film „Nacht und Nebel – die Geschichte meines Opas“ produziert. Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums erlebten jetzt seine deutsche Uraufführung.

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