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HWG zeigt Interesse an alter Feuerwache

veröffentlicht am 02.03.2010 um 17:51 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Feuerwache

Hameln (HW). Der alten Feuerwache am Ostertorwall winkt eine neue, rosige Zukunft. Lassen sich die Vorstellungen von Stadt und Hamelner Wohnungsbaugesellschaft (HWG) in Einklang bringen, könnte dort zu Beginn des Jahres 2011 ein Wohngebiet für junge und alte Generationen entstehen. Die HWG jedenfalls ist seit langem höchst interessiert, das Grundstück nebst Gebäuden von der Stadt Hameln zu erwerben, die ebenfalls die Absicht hegt, das Areal an die HWG zu veräußern. Bislang allerdings verhinderte ein Verkehrsgutachten aus dem Jahr 2000 ein Zusammenkommen beider Parteien, denn der dort ausgewiesene Wert erschien der HWG als zu hoch, um bereits existierenden Pläne realisieren zu können. „Eine Kommune darf nun mal nichts verschenken“, begründet Erster Stadtrat und Baudezernent Eckhard Koss den jahrelangen Stillstand.
 Doch diese Situation hat sich inzwischen geändert. Denn jetzt liegt ein neues Gutachten auf dem Tisch und der darin ausgewiesene Preis in Höhe von 450 000 Euro erscheint der HWG akzeptabel. „Ich denke, dass wir uns auf dieser Basis mit der Stadt verständigen können“, sagt Geschäftsführer Andreas Wahl. Und auch Koss, zugleich Aufsichtsrat der HWG, ist zuversichtlich. Er kündigt an: „Der neue Rahmen bringt eine bessere Situation zur Umsetzung des Projekts. Wir werden jetzt die Gespräche mit der HWG intensivieren.“ Den Preisverfall begründet der Baudezernent mit der Tatsache, dass lange in die alte Feuerwache nichts investiert und das Gebäude zehn Jahre älter geworden sei.
 Offen ist noch, was aus der ehemaligen Baneitz-Villa werden soll, die an das Gelände angrenzt und sich ebenfalls im Besitz der Stadt befindet. Koss sähe es gern, wenn die HWG auch dieses Gebäude übernähme und in ihre Planungen mit einbezöge. Für Wahl und die Revitalisierungspläne der HWG hingegen spielt die Villa bislang keine Rolle. Wahl spricht sich dafür aus, dass die Stadt die Immobilie separat vermarktet. „Dieses Gebäude haben wir bislang aus den Planungen völlig heraus gelassen. Schließlich müssen wir auch noch für Altlasten wie die Entsorgung der Öltanks aufkommen“, begründet der HWG-Geschäftsführer.
 Andreas Wahl geht mit Zuversicht in die ausstehenden Verhandlungen: „Wenn die Stadt grünes Licht gibt, könnten wir mit den Detailplanungen und Anfang 2011 mit den Umbauarbeiten beginnen.“



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