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Husten, Schnupfen, Fieber - die Infektwelle rollt

veröffentlicht am 18.02.2013 um 19:14 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ube). Der Kopf tut weh, Hals und Glieder schmerzen, das Fieber steigt – die Zahl der grippalen Infekte und Influenzafälle nimmt zu. „Es war ein sehr stressiges Wochenende“, sagt der Koordinator der Ärztlichen Notdienstpraxis, Reinhold Klostermann. 200 Patienten seien in die Praxis am Bahnhofsplatz gekommen oder hätten um Hausbesuche gebeten. „Zum Vergleich: 60 bis 80 Kranke sind normal.“ In 75 Prozent aller Fälle seien es grippeähnliche Symptome gewesen, die den Hilfesuchenden zu schaffen gemacht hätten. Einige Patienten hätten bis zu 41 Grad Fieber gehabt. „Wir hatten vergleichsweise wenig Patienten mit schweren Brechdurchfall, zum Beispiel ausgelöst von Noroviren“, sagt Klostermann. Ein Hamelner Ehepaar hat es voll erwischt. In der Nacht zum Sonntag wurde die Frau (84), nur 24 Stunden später ihr Mann (89) ins Sana-Klinikum eingeliefert. Diagnose: Brech-Durchfall, Austrocknung. Eine Magen-Darm-Epidemie gibt es bislang noch nicht. „Durchfall-Erkrankungen spielen bei uns aber schon eine Rolle. Noch gibt es aber in Hameln keinen Ausbruch“, sagt der Leiter der Zentralen Notaufnahme, Dr. Bernd Miele. Im weiteren Umland scheint das allerdings anders zu sein. „Am Freitag haben wir die Mitteilung bekommen, dass benachbarte Kliniken keine Insolationszimmer mehr frei haben. Es wurden uns sogar Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen aus dem Bereich Bielefeld und dem Raum Hannover zugewiesen.“



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