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Auch Blitzer in Unsen ein Ärgernis / Verwunderung über städtische Finanzplanung

Hundekot stinkt Hamelnern zum Himmel

Hameln (kar). Nicht nur Erika Broka und Carola Gad stinkt’s gewaltig in der Domeierstraße, wo sie tagtäglich auf Unmengen von Hundekot treffen: „Meine Tochter ist schon zweimal reingetreten und trägt das dann weiter in den Kindergarten“, klagt die Elternsprecherin der dort ansässigen Kita und verweist auf die Infektionsgefahr durch Hundekot, auf die erst kürzlich die Dewezet-Sprechstunde aufmerksam gemacht hätte. Auch am Rondell lägen überall Haufen. Das Hamelner Ordnungsamt fühlt sich nicht zuständig: „Die Grundstückseigentümer müssen den Gehweg vor ihrem Haus sauber halten“, habe man ihr gesagt. „Und wenn man einen Hundebesitzer anspricht, dessen Hund gerade gekackt hat, wird der auch noch frech“, ärgert sich Erika Broka, die selbst Hundehalterin ist, aber immer vorschriftsmäßig eine Tüte für die Hinterlassenschaften dabei hat.

veröffentlicht am 29.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 22:41 Uhr

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Nicht das einzige Ärger-Thema gestern am Lesertelefon. Auch Verkehrsthemen beschäftigen unsere Leser. Sigrid Eckermann, die am Fröbelweg wohnt, beobachtet immer wieder, wie die Autos am Ostertorwall rasen. „Fußgänger, die von der Platzstraße in den Fröbelweg wollen, können nur unter großer Gefahr die vierspurige Straße überqueren.“ Es gebe dort keinen Überweg. Der Tunnel an der Rattenfänger-Halle und der Zebrastreifen an der alten Feuerwache seien zu weit entfernt. „Viele Altstadtbewohner kaufen bei Lidl ein, für sie ist der Fröbelweg der kürzeste Weg“, stellt die Hamelnerin fest und fragt: „Könnte man nicht wenigstens eine Insel für den Überweg schaffen?“

Rolf Geisler aus Unsen ärgert sich über „unsinniges Blitzverhalten des Landkreises“. Dass auf der Strecke Unsen Richtung B 217 ausgerechnet immer wieder an einer alten Scheune geblitzt würde, hält er für Geldschneiderei: „Dort ist kein Gefahrenpunkt. Gefährlich wird es an den Ortsausgängen, wo die Straßen Gefälle haben und viel zu schnell gefahren wird.“

Manfred Feigs wundert sich über Politiker, die sich angesichts der Kosten für die städtische Kanalsanierung geschockt zeigten. Der Hamelner hat nachgerechnet und findet, dass Kanalbenutzungsgebühren von 2,16 Euro pro Kubikmeter doch jährlich eine hübsche Summe ergeben, die zweckgebunden einzusetzen sei: „Oder ist das Geld etwa in andere Kanäle geflossen?“, fragt er: „Und wie steht’s überhaupt mit der Vorsorge? Gibt es denn keine Rückstellung?“ Wenn man mit dem, Geld nicht auskäme, müsste man die Kanalgebühren noch mal neu berechnen, findet er.

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