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Dramatischer Rettungseinsatz

Hund hängt hilflos in luftiger Höhe

Hameln (CK). Große Aufregung gestern früh bei Horst Jahn und seiner Familie: Hund „Tarja“ versucht, ein in einem ehemaligen Steinbruch an der Klütstraße abgestürztes Schaf zurückzutreiben – und bleibt selbst hilflos in luftiger Höhe hängen. Die um 11.30 Uhr alarmierte Hauptamtliche Wachbereitschaft der Hamelner Feuerwehr kann dem Retriever-Mix nicht helfen – die Drehleiter würde im schlammigen Untergrund versinken. Die Kräfte alarmieren deshalb die Höhenrettung der Feuerwehr aus Oldendorf bei Salzhemmendorf.

veröffentlicht am 05.02.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 16:41 Uhr

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Das Schaf, so heißt es später, sei vermutlich irgendwann ausgebüxt und gestern oberhalb von 20 Metern abgestürzt. Den Rettern gelingt es zwar noch, das Tier zu bergen – seine Verletzungen, darunter Knochenbrüche – sind indessen so schwer, dass Christian Pardey von der Bioschäferei-Imkerei aus Hameln es schließlich von seinen Qualen erlöst.

„Tarja“, der dem flüchtenden Schaf hinterhergesprungen ist, hängt allerdings weiter in luftiger Höhe, rund vier Meter über dem Klippenabgrund. Er liegt auf einem Vorsprung, für die Männer der Feuerwehr zunächst unerreichbar. Die Höhenrettungsgruppe kraxelt nach oben, sucht sich einen Festpunkt und seilt sich zu dem verängstigten Tier ab. „Tarja“ begrüßt die Uniformierten freudig und schwanzwedelnd – „er hat mächtig Glück gehabt“, wird Wachabteilungsführer Bode Kauert später sagen.

Der Hund wird gesichert, und zusammen mit dem Vierbeiner seilen sich die Männer vorsichtig nach unten ab. „Wir sind heilfroh, dass das geklappt hat. Einen aggressiven Hund hätten wir da nicht lebend runtergekriegt“, glaubt Kauert. Am Boden wird der Retriever-Mix schon sehnsüchtig erwartet – nicht nur von Besitzer Horst Jahn, sondern auch von dessen zweijährigem Sohn Caleb. Retter Markus Hasenwinkel nimmt Kind und Hund in den Arm. Beide sind zwar etwas verstört, aber froh, wieder zusammenzusein. Und die 14 Kräfte der Hauptamtlichen Wachbereitschaft und der Höhenrettung – sie sind seit Stunden im Einsatz – können sich endlich entspannen – und etwas essen.

4 Bilder

Männer klettern nach oben, vorsichtig seilen sich Höhenretter mit dem Hund nach unten ab. Dort kann Besitzer Horst Jahn „Tarja“ zusammen mit dem kleinen Caleb in die Arme schließen.Fotos: Dana



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