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Hubschrauber bringt eine künstliche Lunge

veröffentlicht am 17.08.2016 um 18:33 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

Ein solches Gerät kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Leben eines Patienten nur noch dadurch zu retten ist, dass dessen Blut außerhalb des Körpers mit Sauerstoff versorgt wird. In Deutschland erkranken jährlich mehr als eine halbe Million Menschen an einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen kann der Verlauf so schwer sein, dass es zu einem Lungenversagen mit lebensbedrohlichem Sauerstoffmangel kommt. In solchen Fällen führt selbst eine maschinelle Beatmung häufig zu keiner ausreichenden Besserung. Nur mit einem Lungenersatzverfahren kann eventuell das Leben des Patienten gerettet werden. Bei der Hightech-Methode wird das Blut des Patienten außerhalb seines Körpers über eine künstliche Membran geleitet. Durch diese wird das Blut mit Sauerstoff angereichert, das Kohlendioxid entfernt und das Blut wieder in den Körper zurückgepumpt. Dieses Verfahren wird nur von wenigen spezialisierten Zentren in Europa, zu denen das Universitätsklinikum Göttingen gehört, durchgeführt. Wenige Stunden zuvor war bereits die fliegende Intensivstation der DRF am Sana-Klinikum gelandet. Ein offenbar herzkranker Patient wurde mit „Christoph Niedersachsen“ zu einer Spezialklinik geflogen.ube



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