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Zurück in die Dohmeierstraße

Hospizverein Hameln weiht neues Domizil ein

HAMELN. Viele Jahre lang war die Zentralstraße 10 das Zuhause des Hospizvereins Hameln. Mit der Zeit wuchsen die Aufgaben, die alten Räumlichkeiten wurden zu eng. Nach langer Suche wurde der Verein dann in der Dohmeierstraße 43 fündig.

veröffentlicht am 21.08.2017 um 19:25 Uhr

Hell und freundlich sind die großen neuen Räume des Hamelner Hospizvereins gestaltet. Foto: wfx
Michael Zimmermann

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In der Straße also, in dem er schon früher einmal ein Büro hatte, stießen die Hospizler auf die Julius-Tönebön-Stiftung als neuen Vermieter. „Die neuen Räume sind so, wie wir uns selbst sehen: funktional, sachlich, dabei aber persönlich liebevoll gestaltet und bescheiden im Auftritt“, wie der zweite Vorsitzende Manfred Wüstenfeld bei der feierlichen Eröffnung am vergangenen Samstag erklärte.

Vertrauliche Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen seien im neuen Domizil viel besser möglich, ergänzt Beisitzerin Irene Lehmann. Auch für Veranstaltungen müsse der Verein nun nicht mehr extern nach Räumen suchen. Die frühere Altenpflegeschule biete außerdem Arbeitsplätze für die drei angestellten Mitarbeiterinnen, Platz für Seminare sowie eine Anlaufstelle für die mehr als 30 Ehrenamtlichen, die gemeinsam mit Ärzten, Pflegern, Sozialarbeitern und Theologen Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zur Seite stehen – ergänzend zu den professionellen Diensten. Auch Angehörige erfahren hier Begleitung und Unterstützung, vor allem in der Zeit ihrer Trauer.

Ein weiteres Ziel des Vereins sei es, die Themen Tod, Sterben und Trauer wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, so Lehmann. Schließlich komme für jeden der Zeitpunkt, an dem er sich unweigerlich damit beschäftigen müsse. Die Nachfrage steige auch in Hameln, erklärt sie: Allein in diesem Jahr habe der Hospizverein bereits 60 Menschen begleitet.

Die Arbeit des vor 21 Jahren gegründeten Vereins überzeugte auch das DRK aus Diedersen, das spontan 500 Euro spendete, sowie die NDR-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“, die den Verein in diesem Jahr finanziell unterstützt. Dadurch könnte unter anderem Material für das Lesecafé, das „Schwarzlichttheater“, eine Kreativgruppe und eine Nähgruppe angeschafft werden, sowie verschiedene Aktivitäten der neuen Trauerbegleitung für Jugendliche im Landkreis finanziert werden.



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