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Abrissarbeiten in vollem Gange / 180 Autos können auf dem Gelände an der Weser abgestellt werden

Holz-König-Brache wird in Parkplatz verwandelt

Hameln (ni). Auf dem alten Holz-König-Gelände an der Ruthenstraße bewegt sich was. Ein Hamelner Abbruchunternehmen macht auf dem seit zehn Jahren brachliegenden Gewerbeareal Tabula rasa und schafft Platz für 180 Autos. Rechtzeitig zum Tag der Niedersachsen soll der Parkplatz zur Verfügung stehen.

veröffentlicht am 11.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 22:41 Uhr

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Den Abriss der alten Lagerhallen und Gebäude und das Leerräumen der Fläche bezeichnet Grundstückseigentümer Kai Voges als „ersten Bauabschnitt“. Irgendwann soll ihm ein zweiter folgen. Der Parkplatz sei somit nur als vorübergehende Lösung gedacht. Er soll die Zeit überbrücken, bis für die künftige und endgültige Nutzung der gesamten Fläche zwischen Sumpfblume und Jugendwerkstatt ein von Rat und Verwaltung akzeptiertes Konzept auf dem Tisch liege.

Suche nach geeigneter Nutzung geht weiter

Zum Tag der Niedersachsen (19. bis 21. Juni), versichert Voges, soll es auf dem Gelände „nicht mehr so traurig aussehen“ wie in den Jahren zuvor. Schließlich werde bei dem Großereignis ja auch die Weserpromenade mit einbezogen, da wolle man sich den Besuchern aufgeräumt präsentieren. Und außerdem komme das Parkplatzangebot den Organisatoren des Festes gerade recht. Sie könnten die zusätzlichen Stellflächen ganz nah am Zentrum des Geschehens gut gebrauchen und hätten bereits Bedarf angemeldet. Nach dem Spektakel steht der Parkplatz sowohl Lang- als auch Kurzzeitparkern offen. Schranke und Automat sollen dann dafür sorgen, dass auch zahlt, wer dort parkt.

Die Umwandlung der Brache in Stellplätze für Autos sei mit der Stadt abgesprochen, sagt Voges. Und Gespräche mit Politik und Verwaltung würden derzeit auch über die künftige Nutzung des Grundstückes – in privilegierter Lage, direkt am Fluss gelegen – geführt. Über deren Inhalt schweigt sich der Eigentümer aus. Voges will nicht einmal andeuten, in welche Richtung die Überlegungen gehen: „Es ist zu früh, darüber etwas zu sagen; das ist alles noch nicht spruchreif, aber wir sind guter Dinge.“ Auch das Rathaus übt sich bei diesem Thema in absoluter Diskretion. „Wenn jemand etwas dazu sagen kann, dann allein der Grundstückseigentümer“, so Hamelns Pressesprecher Thomas Wahmes.

Bereits vor zehn Jahren hat Holz-König seinen Firmensitz von der Ruthenstraße an die Werftstraße verlagert. Das seitdem verwaiste Areal lieferte in der Vergangenheit immer mal wieder Grund zur Aufregung. Die teilweise durch Feuer verwüsteten Gebäude und das verwilderte Grundstück lockten Kinder an, für die das gefährliche Spiel in den Ruinen das reinste Abenteuer war. Das Problem wurde schließlich durch eine sichere Absperrung des Geländes gelöst.

Weniger erfolgreich gestaltete sich dagegen die Suche nach einer neuen Nutzung für die Fläche. Im Laufe der Zeit unterbreiteten die Eigentümer diverse Vorschläge – wie zum Beispiel Bau eines Pflegeheimes oder einer überwiegend mit Reihenhäusern bestückten Wohnanlage. Bei der Beratung dieser Vorschläge in den Fachausschüssen fand bislang keines der von Voges anvisierten Projekte Gnade vor den Augen der Politik. Deren erklärtes Ziel heißt immer noch: Belebung des Weserufers durch attraktive Freizeitangebote für Hamelner und Touristen. Die Kunst wird darin bestehen, die perspektivischen Überlegungen der Stadtplanung und die wirtschaftlichen Interessen des Eigentümers unter einen Hut zu bringen.

Zum Tag der Niedersachsen soll es auf dem Holz-König-Gelände an der Ruthenstraße „nicht mehr so traurig aussehen“, verspricht Grundstückseigentümer Kai Voges. Foto: Wal



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