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Münsterbrücke mit Fahrbahnmängeln?/ Autofahrer murren über schlechten Belag

Holpriger Weg über die Weser

Hameln. Lange haben die Autofahrer warten müssen, damit ihre Fahrzeuge wieder über alle vier Fahrspuren der Münsterbrücke rollen können. Allzu lange dauerte es allerdings nicht, bis auch die ersten Klagen über die Qualität der Fahrbahn zu hören waren. Zu laut seien die Fahrgeräusche, zu holprig soll die Piste sein. Optisch ist die neue Brücke ein Schmuckstück, da sind sich fast alle einig. Doch die Qualität der Fahrbahn sei für einen neu gebauten Straßenabschnitt zu schlecht.

veröffentlicht am 30.10.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 20:21 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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„Den Baucheindruck hatten wir auch. Im langwelligen Bereich scheinen da Unebenheiten zu sein“, sagt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln in der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Gerade die weserabwärts liegende Fahrspur sei zu uneben, räumt der Experte ein. „Auf der zuletzt freigegebenen Fahrspur sind wirklich einige Unebenheiten, mit denen wir nicht zufrieden sind. In den letzten Monaten hat dort auch ein Container gestanden. Da gibt es auch Abdrücke. Das ist nicht das, was wir uns wünschen“, sagt Brockmann. Man habe noch keine Abnahme mit der Firma gehabt, sodass man noch keine Regelung treffen konnte, was da passiert sei. „Es kann sein, dass da noch nachgebessert werden muss“, ist von Brockmann zu erfahren.

Aufschluss über die Beschaffenheit des Belags soll ein Prüfverfahren bringen, bei dem Unebenheiten der Asphaltschicht aller vier Spuren messtechnisch erfasst werden. Auf einer Länge von vier Metern auftretende Unebenheiten von bis zu fünf Millimeter entsprechen noch dem Toleranzbereich, mehr dürfen es jedoch nicht sein, heißt es.

Als zu laut empfindet Brockmann die beim Befahren auftretenden Rollgeräusche hingegen nicht. Auf der Brücke sei ein Gussasphalt aufgebracht worden. Und der müsse eine gewisse Rauigkeit aufweisen, umso auf der Straße Grip zu bekommen. „Das ist nicht zwingend lauter. Das Geräusch und die Tonhöhe sind anders, und das fällt auf“, weiß der Experte. Einen ähnlichen Aufbau mit aufgestreutem Splitt habe man bei einem Trogbauwerk verwendet. Nach einigen Wochen habe sich das dort abgefahren und sei „leiser“ geworden. Anstehen wird demnächst eine Brücken-TÜV-Prüfung. „Da wird komplett alles unter die Lupe genommen. Wenn die Prüfung vorbei ist, hat man auftretende Mängel erfasst, wenn sie denn da sein sollten. Dann sehen wir, ob eine Abnahme erfolgen kann“, erklärt Brockmann.



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