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Stadt will glätten

Holperstraße „Woge“ bald verkehrsberuhigt?

HAMELN. Wann die Holperpiste eben sein wird, steht noch nicht fest. Wohl aber, dass die Stadtverwaltung die Straße „Woge“ noch in diesem Jahr erneuern will. Nächste Woche stellt sie der Politik drei Varianten mit drei Preisen vor. Die günstigste gibt es demnach für 255 000 Euro.

veröffentlicht am 28.02.2018 um 19:28 Uhr
aktualisiert am 28.02.2018 um 20:10 Uhr

Drunter und drüber geht es für Autos auf der schmalen Straße „Woge“ – schon seit Jahren. Das Bild stammt aus dem Jahr 2014. Foto: Dana/Archiv
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Wer schon einmal durch die Straße „Woge“ im Klütviertel gefahren ist, weiß, dass es sich dabei um eine holprige Angelegenheit handelt: Unebenes Natursteinpflaster bildet den Straßenbelag, hier und da gibt’s Kuhlen, einige Stellen sind mit Asphalt ausgebessert. Mit Pech setzt ein Auto auch schon mal auf, und regelmäßig weichen Fahrer der Müllwagen auf den Gehweg aus, weil die Straße so schmal ist. Schon im Jahr 2014 war die Straße nach einem Aufruf der Dewezet von Lesern zur „schlechtesten Straße Hamelns“ gekürt worden. Das soll sich ändern – die Stadtverwaltung will die Woge glätten.

Anstelle der 30-Zone träte dann ein verkehrsberuhigter Bereich, weil „da ohnehin nur sehr langsam gefahren werden kann“, heißt es in der Vorlage aus dem Rathaus. Die drei Varianten, die der Politik in der kommenden Woche zur Entscheidung vorgelegt werden, kosten zwischen 255 000 und 320 000 Euro. Die Planer im Rathaus favorisieren die mittlere Variante, die mit 298 000 Euro kalkuliert ist. Am Ende der Arbeiten stünde dann auf der Gesamtbreite von sieben Metern eine ebene Fläche ohne separaten Gehweg und mit mehreren optisch abgesetzten Parkplätzen rechts und links. Insgesamt sollen 22 Parkplätze entstehen, neun davon an dem breiteren Bereich zum Kreuzfeld.

Die Hälfte des vorhandenen Natursteinpflasters (Sandstein-Kleinpflaster) würde in dieser Variante bei den Parkplätzen wiederverwendet. Für die Fahrbahn soll laut Plan in dieser Variante graues Beton-Verbundpflaster eingesetzt werden. Die teuerste Variante sieht ebenfalls graues Fahrbahnpflaster vor, anthrazitfarbenes Verbundsteinpflaster für die Parkplätze und sogenannte Querbänke aus dem vorhandenen Sandstein-Kleinpflaster, für die dann zwei Drittel der vorhandenen Pflastersteine zum Einsatz kämen. Für den günstigsten Vorschlag fiele das alte Sandsteinmaterial ganz weg, die Fahrbahn würde grau gepflastert, die Parkplätze anthrazitfarben.

Bevor die Stadtverwaltung mit den Arbeiten beginnen will, legen die Stadtwerke in der Straße Hand an und reißen die Woge auf. Sowohl das Wasserrohrnetz, das Gasrohrnetz als auch das Stromnetz sollen teilweise erneuert werden, außerdem wird ein Leerrohr verlegt. „Die Stadtwerke haben die Arbeiten mit der Stadt abgesprochen, damit wir nicht zweimal aufreißen“, erklärt Stadtsprecher Thomas Wahmes. Die Stadtwerke wollen am Montag, 5. März, beginnen. Im Anschluss daran würde die Stadt mit den Sanierungsarbeiten starten.

Info: Der Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz befasst sich am Donnerstag, 8. März, mit der Woge. Start: 16 Uhr im Energietreff der Stadtwerke.

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