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Zukunft der beliebten Veranstaltung wird in der kommenden Woche entschieden

Hoffnung für „Hummespringen“

KLEIN BERKEL. Die im letzten Jahr ausgefallene 16. Auflage des traditionellen „Hummespringens“ könnte in diesem Jahr nachgeholt werden. Nach Gesprächen des Ortsrates mit dem Technischen Hilfswerk (THW) käme als Termin dafür der 5. August infrage. Das Genehmigungsverfahren ist bereits eingeleitet, die Stadt hat unbürokratische Hilfe signalisiert.

veröffentlicht am 09.06.2017 um 17:07 Uhr

Das Hummespringen soll in diesem Jahr wiederbelebt werden. Foto: Archiv
Michael Zimmermann

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Ortsbürgermeister Kurt Meyer-Bergmann (SPD) berichtete in der Sitzung am Donnerstag, er habe das Genehmigungsverfahren bereits vorbereitet, die Stadt habe ihre unbürokratische Unterstützung signalisiert. Letzte Gespräche mit dem THW über die praktischen Abläufe waren für Freitag geplant. Im Anschluss daran wird eine kleine Arbeitsgruppe der Fraktionsvorsitzenden die endgültige Entscheidung treffen, ob es ein „Hummespringen“ geben kann.

Dies müsse noch in der kommenden Woche geschehen, so Meyer-Bergmann. „Die Zeit läuft uns sonst davon.“ Entscheidend seien „Man-Power“ und Kostenrahmen. Insgesamt seien rund 5 500 Euro für die Veranstaltung aufzubringen. Das THW plane, für den Aufstau die gleiche Methode wie in der Vergangenheit anzuwenden, also einen Damm aus Schalbrettern und Kanthölzern zu errichten und mit Folie und Sandsäcken abzudichten. Unter anderem, weil ein Baum die Zufahrt eines Krans blockiert hatte, der den Transport der tonnenschweren Materialien erleichtern sollte, war die Veranstaltung 2016 ausgefallen. In diesem Jahr soll die Pappel im Zweifel gefällt werden können. Meyer-Bergmann habe entsprechende Zusagen aus der Verwaltung erhalten. Selbst, wenn die Arbeitsgruppe Grünes Licht gibt, könnte noch kurzfristig eine letzte Hürde entstehen: Sollte die Humme am geplanten Termin zu wenig Wasser führen, müsste das Springen wieder abgesagt werden.

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