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Politik stimmt für Sanierung des Hallenbads am Einsiedlerbach / Bundesgelder könnten Baukosten drücken

Hoffnung auf Millionenförderung

HAMELN. Das Hallenbad am Einsiedlerbach ist in die Jahre gekommen, dort herrscht großer Sanierungsbedarf. Wie berichtet, hat die Hamelner Aquasport GmbH konkrete Pläne: Für rund 18 Millionen Euro soll dort ab 2020 umgebaut werden. Die Baukosten wollen sich die Stadtwerke und die Stadt Hameln teilen. Doch brauchte es für den städtischen Zuschuss die Zustimmung der Politik – und die gab es nun, ohne weitere Diskussionen.

veröffentlicht am 19.09.2018 um 20:37 Uhr
aktualisiert am 20.09.2018 um 10:34 Uhr

Das Hallenbad am Einsiedlerbach steht vor einer Runderneuerung. Foto: Dana
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Der Hamelner Stadtrat hat am Mittwoch dem zweiten Nachtragshaushalt für das Jahr 2018 verabschiedet. Darin enthalten war auch ein Investitionskostenzuschuss für die Sanierung des Hallenbades in Höhe von rund neun Millionen Euro.

Im Hamelner Rathaus ist jedoch die Hoffnung groß, dass sich die Summe, die die Stadtkasse belastet, noch reduziert werden kann. Hierbei geht es um Fördergelder des Bundes. Rund vier Millionen Euro könnten aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur nach Hameln fließen. Die Förderung ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Mit dem am Mittwoch gefassten Ratsbeschluss gehen zunächst erst einmal die Förderanträge auf den Weg nach Berlin.

Die Zeitspanne, um einen Antrag zu stellen, ist nach Ansicht von Kurt Meyer-Bergmann (SPD) nicht allzu groß gewesen: „Eigentlich haben nur Kommunen eine Chance, die schon ein Konzept für die Bädersanierung in der Tasche haben“, sagte er. Das immerhin gab es bereits in Hameln – und so steht dem Förderantrag für dieses „herausragende Projekt“, wie Torsten Sander (CDU) betonte, nichts mehr im Wege.

Fraglich ist neben der Bewilligung durch den Bund auch noch die Frage der Übergangslösung während der Bauzeit. Hamelns einziges Hallenbad wird für rund zwei Jahre nicht in Betrieb sein. Für Schul- und Vereinssport müssten wohl Alternativen her – solange bis das Bad voraussichtlich Ende 2022 wieder nutzbar sein wird.

Ob ein Ausweichen auf die Hallenbäder anderer Kommunen eine Lösung ist, ist genauso offen, wie die Übergangslösung einer sogenannten „Traglufthalle“, die Gerhard Paschwitz (CDU) im Rat ansprach. Mit solch einer aufblasbaren, undurchlässigen Hülle könnte etwa ein Becken im Hamelner Südbad überdacht werden – das Südbad wäre so auch im Herbst und Winter für Schüler und Vereine eine Alternative. Von Kosten in Höhe von rund 175 000 Euro war die Rede.

Doch das ist – ebenso wie der Startschuss für den Baubeginn am Einsiedlerbach – erst einmal noch Zukunftsmusik.



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