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Prognose: 227 000 Euro „drüber“ – Stadt spricht trotzdem von „Punktlandung“

Höhere Kosten am Schulzentrum

HAMELN. Zum ersten Mal in der Geschichte Hamelns größter Baustelle melden die Bauherren: Es wird teurer als ursprünglich gedacht. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten, die um gut 227 000 Euro höher liegen als ursprünglich kalkuliert.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 11.02.2019 um 19:50 Uhr

Auf der Baustelle am Schulzentrum Nord herrscht reger Betrieb. Foto: Dana
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Nachdem der größte Teil der Ausschreibung (92 Prozent) erledigt ist, liegen die Kosten für diese Gewerke inklusive Nachträgen knapp 178 000 Euro über dem einst bewilligten Budget. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten, die um gut 227 000 Euro höher liegen als ursprünglich kalkuliert. Statt 30,16 Millionen Euro (gerundet) stünden dann unterm Strich neu prognostizierte Kosten in Höhe von 30,39 Millionen Euro. Für das Gesamtprojekt entspricht das einer Steigerung von 0,75 Prozent.

„Die bisher prognostizierten Mehrkosten sind insbesondere auf die Nachträge in den Bereichen Schadstoffsanierung, HLS (Heizung – Lüftung – Sanitär) und Elektro zurückzuführen“, heißt es in dem Bericht, der im kommenden Ausschuss für Stadtentwicklung auf der Tagesordnung steht.

Die genannten Summen sind „derzeitige Kostenprognosen“ und somit nicht in Beton gegossen, sondern sie können sich im Laufe der kommenden Monate „auch in beide Richtungen verändern“, heißt es aus der Stadtverwaltung. Dort bleibt man angesichts der Größenordnung der Kostensteigerung tiefenentspannt: „Eine Kostenüberschreitung in der gegenwärtigen Größenordnung von 0,75 Prozent wäre nach unserer Einschätzung eine Punktlandung.“ Die Zeitpunkte, an denen die neuen beziehungsweise umgebauten Abschnitte genutzt werden können, rücken derweil in greifbare Nähe: Im Block B sollen Klassenräume schon ab Ostern als Interimslösung genutzt werden, während der Neubaubereich mit Beginn des neuen Schuljahres bezogen werden könnte, wenn alles nach Plan läuft. Auch wenn der gesamte Zeitplan keinen Puffer mehr beinhaltet und alles, was zu Verzögerungen führt, den Termin der Fertigstellung ins Wanken bringt, geht der Bauherr Stadt davon aus, dass die oben genannten Zwischenschritte zeitlich eingehalten werden können.



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