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Hochzeitshaus: Der Bürger soll mitentscheiden

veröffentlicht am 25.10.2012 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (HW). Auf der einen Seite stehen die Interessen der Betreiber der Gastronomie-Kette „Bar Celona“, die gewillt sind ins verwaiste Hochzeitshaus zu investieren; auf der anderen die heftige Kritik an den Plänen für einen gläsernen Vorbau. Die Politik ist hin und hergerissen und will auch deshalb die Bürger mitentscheiden lassen.

Die Fraktionschefs der im Rat vertretenen Parteien geben sich entsprechend ambivalent, gestehen freimütig und unisono, dass derzeit zwei Seelen in ihrer Brust schlagen. Sie betonen aber auch, dass die bisherigen Pläne und der von Fachbereichsleiter Volker Mohr geforderte Grundsatzbeschluss für eine gastronomische Nutzung des Gebäudes aufgrund der Herbstferien in den einzelnen Fraktionen noch nicht diskutiert worden sind.

Während die Vertreter der Grünen unmittelbar nach der Präsentation der Pläne jedwedem Eingriff in die Gebäudefassade eine Abfuhr erteilten, gibt sich deren Fraktionschefin Ursula Wehrmann moderater: „Es sind ein oder zwei Entwürfe dabei, die zwar noch nicht vollkommen, aber diskussionswürdig sind.“ Die Frontfrau der Grünen will aber keine Entscheidung treffen, ohne vorher eine Bürgerversammlung einberufen zu haben. Auch der CDU ist wichtig, „den Bürger bei diesem sensiblen Thema so früh wie möglich mitzunehmen und einzubeziehen“, wie es der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Daniel Schimanski formuliert.



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