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Hochwasser – Britta sitzt in Hameln fest

veröffentlicht am 23.01.2012 um 18:12 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Frachtschiff „Britta“

Von Ulrich Behmann
Hameln. Seit Freitagabend liegt das 80 Meter lange und mit 950 Tonnen Raps beladene Güterschiff „Britta“ im Vorhafen der Hamelner Schleuse. „Wann wir ablegen können, steht in den Sternen“, sagt Schiffsführer Holger Bösefeldt.

Von Minden ist er gekommen, nach Beverungen wollte er. Aber am Freitag war klar, dass das nichts werden würde – die Kaimauer in Beverungen drohte da schon überspült zu werden. Hochwasser an der Oberweser – für Bösefeldt bedeutet das 1000 Euro Ausfall pro Tag.

Derzeit bleibt ihm nicht s anderes übrig als zu hoffen, dass der Regen bald nachlässt und das Wasser rasch fällt. Doch noch steigt der Pegel bei Wehrbergen. Es sind nur noch neun Zentimeter bis zur Hochwasserstufe II.
Den höchsten schiffbaren Wasserstand (4,65 Meter) hat die Weser bei Hameln bereits am Sonntagabend um 20.45 Uhr erreicht. Seitdem gilt ein Fahrverbot. Auf der Oberweser ist es in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal ausgesprochen worden. Vom 5. bis 16. Januar waren die Kraftwerke schon einmal wegen Hochwassers vom Netz.

Welche wirtschaftlichen Konsequenzen die Hochwasser-Schaltung mit sich bringt und wie Kurt Bültemann vom Überregionalen Hochwassermeldedienst in Hannover den Pegelstand prognostiziert, lesen Sie in unserer Printausgabe.



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