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iDas Weserbergland zieht alle Register

Hochkarätige Organisten bei den Orgelwochen

WESERBERGLAND. Der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Hameln-Pyrmont und Kirchenkreiskantor Stefan Vanselow laden wieder ein: Nach der Premiere im letzten Jahr gehen die Orgelwochen Weserbergland in die zweite Runde. Auch dieses Jahr kommen renommierte Organisten ins Weserbergland und bieten ein facettenreiches Programm. Und auch dieses Jahr ist der Eintritt frei.

veröffentlicht am 04.08.2017 um 14:40 Uhr

Die neobarocke Führer-Orgel der Stadtkirche Bad Pyrmont von 1972 mit 27 Registern. Foto: Orgelwochen.de
Johannes Jordan

Autor

Johannes Jordan Reporter

Vom 3. bis zum 24. September finden vier Konzerte in vier verschiedenen Kirchen im Weserberland statt. Als Konzertorte dienen die Stadtkirche Bad Pyrmont, das Paul-Gerhardt-Haus Hameln, die St.-Magnus-Kirche Beber und die St.-Martini-Kirche Groß Hilligsfeld.

Den Anfang macht der Münsteraner Kantor Stefan Kagl am 3. September. Er spielt Orgelstücke der verschiedensten Epochen. Von Dietrich Buxtehude über Johann Sebastian Bach bis hin zu Jean Langlais ist alles dabei.

Am 16. September tritt Kreiskantor Vanselow selbst als Organist auf und präsentiert im Paul-Gerhardt Haus Hameln „Immer Ärger mit Luther“. Das Programm, welches sich vor allem (aber nicht nur) an Kinder richtet, verbindet spätmittelalterliche Stücke mit modernen Klängen.

Den Tag darauf spielt Emmanuel Le Divellec das dritte Konzert der Orgelwochen. Der in Paris geborene Organist präsentiert sein Programm mit dem Titel „Sonaten und bibliche Bilder“, bei dem er Werke von Bach und Ritter spielt, aber auch seine Improvisationskünste an der Orgel zum Besten gibt. Den Abschlus der Konzertreihe markiert Leo van Doeselaar. Der Professor für künstlerisches Orgelspiel doziert in Berlin und stattet am 24. September Groß Hilligsfeld einen Besuch ab, um seine Orgeltranskription von bekannten Klavierwerken vorzustellen. Darunter Werke von Mozart, Beethoven und Schumann.

Kreiskantor Stefan Vanselow ist überzeugt: „Die Spieltechnik der Orgel ist spektakulär und höchst anspruchsvoll: Mit Händen und Füßen wird komplexe polyphone Musik interpretiert.“ Nur bliebe diese künstlerische Hochleistung oft im Verborgenen, da der Spieltisch der Orgel oft versteckt sei, erklärt Vanselow. Die Lösung der Veranstalter, damit die Zuschauer dem Organisten auf die Finger (und Füße) schauen können: Eine Übertragung des Spiels der Organisten auf eine Leinwand im Altarraum.

Zudem bietet der Veranstalter einen Shuttle-Service von Hameln zu den Konzertorten an. Erwachsene zahlen 5 Euro pro Fahrt, Kinder und Jugendliche fahren kostenlos mit.

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