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Schüler lassen selbst gebaute Heißluftballons starten

Hoch hinaus mit der Dewezet

HAMELN. Was für spannende Sachen man mit einer Zeitung machen kann, haben die Kinder der Pestalozzi-Schule bewiesen. Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Boris Maretzke haben die Grundschüler dort ein ganz besonderes Experiment durchgeführt – sie haben selbst gebaute Heißluftballons aus Zeitungspapier steigen lassen.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 16:01 Uhr

Mit einem Gasbrenner erwärmt Lehrer Boris Maretzke die Luft im Inneren eines selbst gebauten Heißluftballons aus Zeitungspapier, und dieser steigt auf dem Schulhof in den Himmel. foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite

Seit dem 4. Februar macht die Klasse 4a der Pestalozzi-Schule in Hameln bei dem Projekt Zeitung in der Grundschule, kurz ZiG, mit. Genau wie 34 andere Klassen im Weserbergland bekommen sie seither für mehrere Wochen die Dewezet kostenlos in ihr Klassenzimmer geliefert. Für die Grundschüler der Pestalozzi-Schule ging es auch gleich am ersten Tag los mit der Bastelei. Sie haben die Zeitungsseiten zu vier großen „Papiersäcken“ zusammengeklebt. Ob die dann auch wirklich in die Luft steigen würden, war die spannende Frage. Ein paar Tage später ging es raus auf den Schulhof, und die Grundschüler konnten sich selbst davon überzeugen, ob ihre Heißluftballons in die Luft steigen würden. Und es funktionierte! Begeistert schauten die Kinder den Zeitungsballons zu, wie sie schnell einige Meter hoch in die Luft stiegen und sogar etwas weiter weg flogen. Ihr Klassenlehrer gab den Ballons dabei mit einem Gasbrenner die nötige Starthilfe.

Aber warum steigen die Ballons eigentlich genau in die Höhe? Wie das Experiment funktioniert, lernten die Grundschüler vor dem Start ihrer Ballons natürlich auch. Und das geht so: Uns alle und auch den Ballon umgibt Luft. Damit der Ballon in die Höhe steigen kann, muss die Luft im Inneren des Ballons leichter sein, als die Luft darum herum. Je wärmer Luft ist, desto mehr bewegen sich die Luftteilchen und brauchen mehr Platz. Ihre Dichte im Inneren des Ballons wird niedriger. Dadurch bekommt der Ballon Auftrieb und kann in die Höhe steigen. Wenn sich die Luft wieder abkühlt, erhöht sich die Dichte wieder und der Ballon sinkt zu Boden.

So schnell werden die Kinder dieses ZiG-Experiment wohl nicht vergessen.

Mit einem Gasbrenner erwärmt Lehrer Boris Maretzke die Luft im Inneren eines selbst gebauten Heißluftballons aus Zeitungspapier, und dieser steigt auf dem Schulhof in den Himmel. Foto: ms


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