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Einen neuen Reisepass zu beantragen, ist mittlerweile nicht nur mit gestiegenen Kosten, sondern auch mit recht großem bürokratischen Aufwand verbunden. Das musste auch Ratsfrau Monika Stork-Meier (CDU) feststellen, als sie kürzlich ein neues Dokument beantragte. Eine Überraschung erlebte die Kommunalpolitikerin aber, als sie den fertigen Pass im Bürgeramt abholen wollte: Wie mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben, sollte sie dort ihre Fingerabdrücke abgeben. Nur: Es passierte nichts. Kein Abdruck. Des Rätsels Lösung: Die Christdemokratin hatte am Abend zuvor ihre Hände ausgiebig gepflegt und dazu unter anderem einen Bimsstein benutzt. Und der hatte dazu geführt, dass ihre Fingerabdrücke sich quasi ins Nichts aufgelöst hatten. Bis man sie wieder abnehmen kann, soll’s angeblich ein paar Monate dauern. Und deshalb geht die ganze Prozedur dann noch einmal von vorne los.

veröffentlicht am 06.02.2009 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 13:21 Uhr

Von Ortsbürgermeister Hans-Hermann Weper (M.) ausgezeichnet: Eck
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Mit einer besonderen Überraschung sowohl für den 1. Stadtrat Eckhard Koss als auch für Udo Lentge wartete Tünderns Ortsbürgermeister Hans-Hermann Weper bei der Ballnacht des HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern auf: Dem Baudezernenten überreichte Weper die Ehrengabe des Ortes in Form eines Zinntellers als Dank für stete Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Für 30 Jahre Ehrenamt zum Wohle des Vereins und damit auch der Ortschaft würdigte der Ortsbürgermeister Vereinsmitglied Lentge, der immer zur Stelle sei, wenn er gebraucht werde.

Ausgerechnet an seinem Geburtstag ist Dr. Frank Schubert mal wieder ein kleines Malheur passiert: Beim Einparken vor der Gaststätte „Zum Schultheiss“, in der der 67. gefeiert werden sollte, ratschte der Vorsitzende des Verwaltungsrats (und frühere Geschäftsführer) des Schiffsgetriebeherstellers Reintjes mit seinem BMW gegen eine Kastanie. Freunde wissen zwar, dass der Gute trotz Parksensoren öfter mal ein kleines Hindernis mitnimmt, diesmal aber gab er der Stadt Hameln augenzwinkernd die Schuld an dem Missgeschick – weil die nämlich die Bäume nicht entfernt habe. Ex-Oberbürgermeister Klaus Arnecke, auch Gast dieser Party, nahm’s gelassen. Ein weiterer „Ex“, der mitfeierte, ist übrigens Schuberts virtueller Untermieter: Der früherer Stadtkämmerer Dieter Joschko berät den Ruheständler regelmäßig in Computerfragen.

Mehr als 30 Jahre war das Hamelner Museumscafé ihr allmorgendliches Zuhause, jetzt müssen sich die Mitglieder des Hamelner „Tee-Clubs“ ein neues Domizil suchen, denn Betreiber Eckhard Baß und seine Gattin Gabriele haben das traditionsreiche Haus bekanntlich an die Familie Güse abgegeben. So ganz sang- und klanglos aber sollte der Abschied von den alten Stammgästen denn doch nicht vonstattengehen, und so lud Baß noch mal zum allerletzten Frühstück in die Räume des ehrwürdigen Stiftsherrenhauses ein. War zwar schon halb leergeräumt, hat aber der Runde noch einmal viel Spaß gemacht.

Last order: der Teeclub beim allerletzten Frühstück im schon hal
  • Last order: der Teeclub beim allerletzten Frühstück im schon halb leergeräumten Museumscafé.

Sein 70. Wiegenfest feierte jetzt Hamelns „Boxlegende“ Hans Arneke. Und dass das Alter scheinbar spurlos an ihm vorübergegangen zu sein scheint, zeigt allein schon sein heutiges „Kampfgewicht“, mit dem er noch immer als Halbmittelgewichtler in den Ring steigen könnte. Groß war deshalb auch die Zahl der prominenten Gäste bei seinem Geburtstagsempfang im „Felsenkeller“ in Coppenbrügge, wo in den 50er Jahren seine Karriere als Faustkämpfer begann. Seine früheren Gefährten wie der ehemalige Deutsche Schwergewichtsmeister und Polizeiausbilder Wolfgang Pautz (77), der noch immer WM-Kämpfe leitende Profi-Ringrichter Manfred Küchler sowie NBSV-Sportwart Uwe Pankrath hatten den Weg von Hannover in den Ostkreis nicht gescheut, um ihrem Hans zu gratulieren. Auch sein „Leibarzt“ Dr. Wolfgang Kurbjuhn sowie Ringarzt Dr. Laslo Nogrady, die seit Jahrzehnten über den Gesundheitszustand des Hamelners in und außerhalb des Ringes gewacht haben und noch immer wachen, gehörten neben vielen weiteren Freunden und Ex-Boxern zu den Gratulanten.

Eigentlich ist er ja immer sehr umtriebig, der Ratsherr Gerhard Paschwitz (CDU). Und so hatte er im Namen des Arbeitskreises Umweltschutz der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hameln zur konstituierenden Sitzung des Hamelner Fahrradbeirats eingeladen, auf deren Tagesordnung solche Themen wie Radwegebau in Hameln, Radwege-Handlungskonzept und eine Lobby für das Rad standen. Auch ein kleiner Imbiss sollte gereicht werden. Nur: Das war am 23. Januar 1984. Das 25-jährige Jubiläum dieses Gremiums hat der Kommunalpolitiker jetzt glatt verschwitzt.

Feierten gemeinsam: Ex-Schwergewichts-Champion Wolfgang Pautz, Geburtstagskind Hans Arneke und WM-Ringrichter Manfred Küchler. Foto: rhs



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