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Als Coppenbrügges früherer Gemeindedirektor Klaus Münchhausen in dieser Woche zum Geburtstagsfrühstück auf die „Salzburg“ lud, gab es bei den rund 70 Gästen auch ein Wiedersehen vieler Ehemaliger: Zum 62. gratulierten unter anderem Klaus Arnecke (Ex-Oberbürgermeister von Hameln), Hans Jürgen Krauß (Ex-Oberkreisdirektor), Fred Hundertmark (Ex-Kreiskämmerer), Wilhelm Kuhlmann (Ex-Stadtdirektor von Hessisch Oldendorf), Gerd Feldmann (Ex-Bürgermeister von Emmerthal), Peter Bartels (Ex-Bürgermeister von Aerzen) und Udo Stenger (Ex-Gemeindedirektor von Salzhemmendorf). Der Paradiesvogel unter den ehemaligen Hauptverwaltungsbeamten hat übrigens erstaunlich viel abgespeckt: Vor 15 Jahren, so verriet er, habe er einen Wunsch gehabt: mit Schuhen unter 90 Kilo zu wiegen. Und das hat er dank ärztlicher Unterstützung geschafft.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 10:41 Uhr

Angetreten zu Ehren Seiner Majestät: Das Hemeringer Bataillon gr
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Münchhausen zählte seinerseits zu den zahlreichen Gratulanten, als Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka am Donnerstag zu seinem 50. Geburtstag einen Empfang im Rathaus gab. Für die Hauptverwaltungsbeamten überbrachte Bad Münders Bürgermeisterin Silvia Nieber die Glückwünsche – und orientierte sich dabei an Peschkas Sternzeichen: „Wassermänner sind ja ihrer Zeit voraus…“ Eine kühle Ausstrahlung könne sie bei ihrem Bürgermeister-Kollegen allerdings nicht feststellen: „Er lacht ja immer.“ Dafür, dass ganz Coppenbrügge über das wichtige Ereignis informiert war, sorgte Oskar Selle. Er ist tagsüber mit einem beschrifteten Anhänger einige Male durch den Ort gefahren und hat ihn dann vor Peschkas Haus abgestellt. Als besonderes Geschenk hat er seinen alten Freund dann mit einem spanischen Wildschweinschinken überrascht. Neben den selbstgereimten Glückwünschen der Rathaus-Mitarbeiter freute sich Peschka auch besonders über das Ständchen, das ihm Kindergartenkinder und die Grundschüler brachten: Gleich morgens um 8 Uhr war die neue Leiterin der Schule am Ith, Benedikta Simeth, mit ihrer Klasse ins Rathaus gekommen. Die Schüler trugen ihre Glückwünsche singend vor und überreichten jeweils passend dazu ein selbst gemaltes Bild.

Wenn eine Majestät feiert, geht es ein bisschen dramatischer zu: Das stellten in dieser Woche die Hemeringer unter Beweis, die den 50. Geburtstag Seiner Majestät König Friedrich-Wilhelm I. alias „Schotti Lange“ gebührend begingen. Bei der Fete des Schlachtermeisters mit 270 geladenen Gästen im Forsthaus Finkenborn war das Bataillon mit weiteren 150 Männern und Frauen angetreten und hatte trotz des schlechten Wetters einen wahrhaft königlichen Parademarsch hingelegt. Das Geburtstagskind ist übrigens Herrscher während der alle vier Jahre stattfindenden historischen Schlacht am Hemeringer Berg. Organisiert hatte das Ganze „Oberst vom Kirchberg“ (Olaf Hrabak), angetreten waren Räuber, Schützen, Kavallerie, Alpenjäger, Damenkompanie, Artillerie, Buren, Knüppelgarde, Zipöre, medizinische Abteilung und Musikgruppen, unterstützt wurde die Show von der Feuerwehr Hessisch Oldendorf mit Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Hoffmann an der Spitze, die den Exerzierplatz ausleuchteten.

Zum Narren gemacht hat sich in dieser Woche Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann: Beim Kinderkarneval der TSG im Kirch-ohsener Kulturzentrum „Kleine Turnhalle“ erschien der Gute am letzten Sonntag (Verkleidung ist Ehrensache) in Sträflingskleidung. Verbrochen hat er aber nichts. Versprochen.

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Kam als Häftling: Emmerthals Bürgermeister Andreas Gross- mann. Foto: gm

Und weil vorgestern bekanntlich Weiberfastnacht war, musste natürlich wieder so manche Krawatte dran glauben. Ein Opfer dieses närrischen Brauchs: Gabriel Nikolas von „Familiy Fitness“, dessen Schlips bei „Trend Hair“ in Emmerthal fiel. Allerdings war das kein gewöhnlicher, sondern ein fünf Meter langes Exemplar, von dem er mittels einer Riesenschere befreit wurde. Organisiert hatte das Ganze Svenja Unger, Projektleiterin der Messe „Rund um die Frau“, die am 21. und 22. März im Hamelner Weserbergland-Zentrum stattfindet. Die wollte mit diesem symbolischen Akt untermauern, dass Frauen auf dem Vormarsch sind.

Wenn die Lügder nicht schon so vieles wüssten, was sie mit ihren rund 1,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket beschicken wollen, dann wäre eine Zusatzmaßnahme sicher noch sinnvoll: der Ankauf ein paar neuer Möbel für den Rathaussaal. Dort nämlich ist Bauamtsleiter Günter Loges während der letzten Ratssitzung in seinem tannengrün gepolsterten 60er-Jahre-Stuhl zusammengebrochen. Aber der Lügder an sich achtet ja bekanntlich gut aufs Geld. Deshalb tut’s dann vielleicht doch ein Eimer Leim.

Krankheit macht auch vor unseren Stadtoberen nicht halt: Weil Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann erkrankt ist (war womöglich der etwas ausgekühlte Spiegelsaal während der Ratssitzung schuld?), musste gestern Bürgermeister Herbert Rode die Bautage im Weserbergland-Zentrum eröffnen. Aber auch unser Bürgermeister leidet. Nicht an einer Grippe allerdings, sondern vielmehr an einem Bandscheibenvorfall, und das bereits seit rund einem Jahr. Eigentlich sollte er deshalb letzte Woche operiert werden. Nachdem er aber eine Zweitmeinung eingeholt hatte, nach der zu befürchten stand, dass der OP-Erfolg vielleicht nur zwei Jahre andauern würde, verzichtete der Sozialdemokrat vorläufig darauf, sich unters Messer zu begeben. Und quält sich vorerst weiter mit seinen starken Schmerzen herum. Gute Besserung allen Kranken der Woche natürlich auch von dieser Stelle!

Wurde natürlich nicht 100, sondern ebenfalls 50 Jahre alt: der Coppenbrügger Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka, dem die Kinder allerdings dieses biblische Alter wünschten.

Foto: hen



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