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„Findet Nemo“ in der Rattenfänger-Halle ausverkauft / Darsteller des Roll- und Eissportclubs begeistern

Hinein in die Unterwasserwelt

Hameln. Die Macher des Films von Walt Disney hätten ihre Freude daran gehabt: Die Darsteller des Rollschuhmusicals „Findet Nemo“ begeisterten in der ausverkauften Rattenfänger-Halle gleich bei zwei Vorstellungen.

veröffentlicht am 13.12.2015 um 13:54 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

von Henner-E. Kerl
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Nemo, der kleine Clownfisch, hat sich längst in die Herzen von Millionen von Kindern weltweit geschwommen, jetzt wurde die beliebte Disney-Figur auch zum Erfolgskind des Roll- und Eissportclubs (RESC) Hameln: Die Mitglieder inszenierten Nemos Geschichte als Musical und landeten damit am Samstag in der ausverkauften Rattenfänger-Halle einen Volltreffer.

Mit gut zehn Minuten Verspätung musste die Abendvorstellung beginnen. Der Andrang auf die alle zwei Jahre vom RESC inszenierte Veranstaltung war so groß, dass es in und rund um die Rattenfänger-Halle Parkplatznot gab. Die Verzögerung aber nahmen die Veranstalter gern in Kauf. Club-Sprecher Dirk Brockmann war mächtig stolz und freudig überrascht zugleich, als Moderator André Arras unter dem Beifall der rund 1000 Besucher verkündete, dass die Veranstaltung ausverkauft sei: „Das übertrifft all unsere Erwartungen, die tolle Resonanz ist ein großartiger Lohn für das gesamte Team“, sagte er.

Diesen Lohn hatten sich in der Tat alle vor und hinter den Kulissen verdient. Vor über einem Jahr begannen die Vorbereitungen für „Nemo auf Rollschuhen“, und das hieß: Kostüme entwerfen und schneidern, das Bühnenbild bauen und vor allem Training und Proben en masse, um die Inszenierung nach den Vorstellungen von Cheftrainerin und Choreografin Christine Gutsmann umzusetzen. Alles gelang in Eigenarbeit, und der Beifall für die Verantwortlichen in Werkstatt und Schneiderei war am Ende der Veranstaltung zwar stark, dennoch aber viel zu kurz. Denn sie zeigten, was mit ehrenamtlichem Engagement, mit Kreativität und Ideenreichtum möglich ist und verwandelten die Rattenfänger-Halle in eine malerische bunte Unterwasserwelt.

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Begeisterte als Nemo: Mai Pham Nogc

All das aber hätte zum großen Erfolg von „Findet Nemo“ nicht gereicht, wären da nicht die 52 Darsteller gewesen, die vom Start weg zu Höchstform aufliefen und die Geschichte vom geliebten Clownfisch so gekonnt umsetzten. Vor allem Mai Pham Nogc in der Rolle von Nemo, Meike Ariane Winzker als ihr Vater Marlin und Silke Meronianakis als Doktorfisch Dorie ernteten immer wieder Szenenapplaus. Sie begeisterten ebenso wie all die anderen – ob „Sushi“ Amelie Arras, Lee Celena Rost (Preussenfisch) oder „Seestern“ Lea Winter und Nailini Krukemeier als Meeresschildkröte – mit Spielfreude und erstaunlicher Souveränität. Und dann überzeugten alle der 5- bis 54-jährigen Rollschuhläufer mit ihrem sportlichen Können. Fazit: Nemos Väter in den Studios von Walt Disney hätten an dieser Darstellung von „Findet Nemo“ ebenso viel Freude gehabt wie die Besucher in Hameln.



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