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SüdWestStrom fördert binationale Jugendarbeit „Humanitäres Hameln“ / Stadtwerke-Chefin Treptow lobt ehrenamtliches Engagement

Hilfe aus Tübingen: Neues Interhelp-Projekt überzeugt

Hameln/Tübingen (red). Die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) aus Tübingen unterstützt das neue heimische Kinder- und Jugendprojekt „Humanitäres Hameln“ der gemeinnützigen Hilfsorganisation „Interhelp“. Die Stadtwerke Hameln hatten das Projekt ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen. Am gestrigen Donnerstag reiste Bettina Morlok, Geschäftsführerin der SüdWestStrom, nach Hameln, um gemeinsam mit Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow den Geldpreis in Höhe von 3000 Euro im Schiller-Gymnasium an Interhelp-Vorstandsmitglied Claudia Behmann und einige an dem Jugendprojekt teilnehmende Schüler zu überreichen. „Mit der Spende möchten wir das vorbildliche ehrenamtliche Engagement von Interhelp und den wohltätigen Einsatz der Jugendlichen unterstützen“, erklärte Susanne Treptow.

veröffentlicht am 28.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 22:41 Uhr

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Möglich wurde die Unterstützung durch die Entscheidung von SüdWestStrom, auf den Versand von Weihnachtsgeschenken zu verzichten. „Wir halten es für sinnvoller, soziale Projekte zu unterstützen, die unsere Partner vorgeschlagen haben“, sagte Bettina Morlok.

Im Vorfeld hatten die über 120 Gesellschafter von SüdWestStrom – vorwiegend Stadt- und Gemeindewerke – die Gelegenheit, geeignete Projekte in ihren Kommunen vorzuschlagen. „Es wurden in diesem Jahr wieder so viele gute Projektvorschläge eingereicht, dass letztlich das Los entscheiden musste“, erzählt die Geschäftsführerin. Eines der ausgelosten Projekte war der Vorschlag der GWS Stadtwerke Hameln.

„Unser Projekt soll Kinder und Jugendliche an die Themen Armut, Teilen und Nächstenliebe heranführen“, berichtet Claudia Behmann, Sprecherin der Hamelner Hilfsorganisation Interhelp e. V. Über Skype und per E-Mail nehmen deutsche Jugendliche Kontakt zu bulgarischen Jugendlichen auf, die ein deutschsprachiges Gymnasium in Sofia besuchen. Gemeinsam entwickeln sie ein kleines Hilfsprojekt für ein bulgarisches Waisenheim. Es gehe auch darum, über das binationale Projekt Gemeinsamkeiten zu entdecken und Vorurteile abzubauen, so Claudia Behmann. Im Herbst wurde das Projekt erstmals am Ökumenischen Gemeindezentrum im Rahmen des Konfirmandenunterrichts in Klein Berkel gestartet. In der bulgarischen Hauptstadt Sofia beteiligen sich Schüler eines deutschsprachigen Gymnasiums daran – bislang mit großem Engagement. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Idee gefällt und bedanken uns herzlich für die Unterstützung“, sagte die ehrenamtliche Sprecherin. Schulleiter Andreas Jungnitz sagte, er sei stolz darauf, dass Schiller-Schüler an diesem „tollen Projekt teilnehmen und sich für Notleidende einsetzen“.

Die GWS Stadtwerke Hameln sind Gesellschafter und Kunde bei SüdWestStrom. Gemeinsam mit mehr als 100 weiteren kommunalen Energieversorgern kauft der heimische Versorger Gas und Strom für seine eigenen Kunden über SüdWestStrom gebündelt ein. Das Kooperationsunternehmen SüdWestStrom mit Sitz in Tübingen wurde 1999 von südwestdeutschen Stadtwerken gegründet worden und gilt heute als eine der größten Stadtwerke-Kooperationen Europas.



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