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Hier darf zum Jahreswechsel nicht geknallt werden

veröffentlicht am 30.12.2014 um 12:18 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

In der Nacht zum 1. Januar färbt sich der Himmel wieder bunt. In der Nähe einiger Orte und in bestimmten Stadtteilen im Landkreis ist das Abbrennen von Feuerwerk jedoch verboten.

Hameln/Weserbergland. Auch zu diesem Silvester werden zur Verabschiedung des alten und zur Begrüßung des neuen Jahres wieder reichlich Feuerwerkskörper in den Himmel steigen und auf Erden knallen. Das Abbrennen ist allerdings nicht überall erlaubt und in einigen Gemeinden des Landkreises sind sogar bestimmte Stadtteile zu feuerwerksfreien Zonen erklärt worden.

Hameln

In Hameln darf in und über der gesamten Altstadt nicht geknallt werden. Von dem Verbot betroffen ist der Bereich, der von Thiewall, Kastanienwall, Ostertorwall, Münsterwall und der Weser umschlossen wird. Damit sollen die dort stehenden Fachwerkhäuser geschützt werden. Auch in den Ortsteilen muss auf Feuerwerk verzichtet werden, wenn Fachwerkhäuser in der Nähe sind. Auch auf landwirtschaftliche Betriebe sollte Rücksicht genommen werden, heißt es von der Stadt.

Hessisch Oldendorf

Hier gibt es Verbote für die Stadtteile Hessisch Oldendorf und Fischbeck. Still bleiben muss es im gesamten Bereich der Innenstadt, begrenzt im Süden, Westen und Osten durch den Münchhausenring und im Norden durch den historischen Wallgraben. Zusätzlich im Kreuzungsbereich Lange Straße/Münchhausenring/Welseder Straße/Mühlenbachstraße in einem Umkreis von 75 Metern. Außerdem darf im gesamten Bereich um das Stift Fischbeck kein Feuerwerk gezündet werden. Das Gebiet ist wie folgt umgrenzt: Im Süden durch die Ringstraße, im Norden Sommerweg und Paschenburg bis zur Einmündung „Am Schmäling“, im Westen durch die Abteistraße und dem Kötner Weg sowie im Osten durch die Poststraße.

Generell gilt

Das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern und reetgedeckten Gebäuden ist verboten. Dies ist im Sprengstoffgesetz (genau: Paragraf 23 Absatz 1 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV)) festgelegt. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Auch zum nötigen Sicherheitsabstand, der zu den besagten Gebäuden und Orten eingehalten werden muss, gibt es Auskunft. Bei handgeworfenen pyrotechnischen Gegenständen kann davon ausgegangen werden, dass ein Schutzabstand ausreichend ist, der gerade außerhalb der Wurfweite liegt, in der Regel also nicht mehr als etwa 25 bis 30 Meter. Bei Raketen ist von höheren Reichweiten und daher Brandgefährdungen auszugehen und aus diesem Grund ein Mindestabstand von 200 Metern einzuhalten, heißt es beispielsweise in einer Mitteilung der Gemeinde Aerzen.



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