weather-image
15°
Aber: Kostenhöhe bislang unklar

Hermannschule: Wasserschaden kleiner als angenommen

HAMELN. Nach dem Wasserschaden in der Hermannschule im August dauern die Sanierungsarbeiten weiter an. Die Stadtverwaltung hofft, bis Ende des Jahres alle betroffenen Räume wieder einsetzen zu können. Unklarheit herrscht indes über die Kosten, die infolge der Reparaturarbeiten auf die Stadt zukommen.

veröffentlicht am 10.10.2017 um 15:54 Uhr

„Es hätte weitaus schlimmer kommen können“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes über den Wasserschaden in der Hermannschule. Foto: pk
Philipp Killmann

Autor

Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Vier Klassenräume im Erd- und Oberschoss sowie ein Büroraum im ersten Stockwerk waren durch den Wasseraustritt beschädigt worden. 400 Schüler waren von den daraus resultierenden Umplanungen betroffen. In den übrigen Räumen konnte der Schulbetrieb am 14. August wieder aufgenommen werden, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Inzwischen seien die von dem Wasserschaden betroffenen Räume freigeräumt und getrocknet. „Durch die nachfolgenden Freilegungsarbeiten und Untersuchungen an den einzelnen Bauteilen konnte festgestellt werden, dass lediglich zwei Klassenräume in größerem Maße in Mitleidenschaft gezogen wurden und saniert werden müssen“, führt Stadtsprecher Thomas Wahmes aus. „Der tatsächlich entstandene Schaden ist damit deutlich geringer als anfangs angenommen.“

In welcher Höhe sich der Schaden in Euro bemessen lassen wird, das könne die Stadtverwaltung derzeit allerdings noch nicht sagen. „Wie teuer es letztlich wird, kann erst nach Abschluss der Arbeiten gesagt werden“, so Wahmes. „Fest steht jedoch, dass wir wohl mit einem blauen Auge davonkommen.“ Fest steht außerdem, dass die Stadt auf den Kosten sitzen bleiben wird. Eine Versicherung wird nicht zahlen. Die entstandenen Schäden sind über keine Versicherung gedeckt. Trotzdem gibt sich der Stadtsprecher optimistisch: „Es hätte weitaus schlimmer kommen können“.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Instandsetzung der beschädigten Räume. Die Arbeiten sollen kurzfristig beginnen und noch gegen Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Bis dahin werden die Schüler der 11. Klasse weiter im „Quartier“ am Hefehof unterrichtet.

Die Gerüchte, denen zufolge Handwerker in der Schule tätig gewesen seien, kurz bevor der Wasserschaden eintrat, bestätigt die Stadtverwaltung inzwischen. „Allerdings haben sie Sanierungsarbeiten im Kellerflur durchgeführt“, heißt es dazu aus dem Rathaus. „Der Wasserschaden hat mit diesen Arbeiten nichts zu tun.“

Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare