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Zunächst aber nur ein Fall / Ansteckungsquelle liegt wahrscheinlich im Heidekreis

Hepatitis-A-Infektion erreicht den Landkreis

Hameln-Pyrmont (hen). Auch im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es mittlerweile einen Fall von Hepatitis A. Wie berichtet, hatte das Gesundheitsministerium in Hannover eine gestiegene Anzahl von Erkrankungen registriert – der Schwerpunkt lag mit 37 Patienten im Heidekreis.

veröffentlicht am 10.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 05:41 Uhr

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Auf Anfrage bestätigt Sandra Lummitsch, Pressesprecherin des Landkreises, dass es aktuell einen Patienten mit Leberentzündung gibt. Die Ansteckungsquelle liege mit hoher Wahrscheinlichkeit im Ausbruchsgebiet, dem Heidekreis.

Eine Ansteckung erfolge überwiegend fäkal-oral, zum Beispiel über verunreinigte Nahrungsmittel oder Wasser. Aber auch bei mangelnder Hygiene und engem Körperkontakt zu Infizierten oder Erkrankten (die das Virus über den Stuhl ausscheiden) könne es zu einer Ansteckung kommen. Hepatitis B und C werden dagegen hauptsächlich über den Blutweg und sexuelle Kontakte übertragen.

Auf die Frage, woran Betroffene eine Erkrankung erkennen können, nennt die Sprecherin „uncharakteristische Symptomatik mit allgemeinem Krankheitsgefühl und Magen-Darm-Beschwerden“. Oft trete eine Gelbfärbung der Haut auf; sie sei aber nicht immer vorhanden. Lummitsch: „Die Patienten sind dann trotzdem infektiös.“

Bei Kindern könne die Infektion auch ohne wesentliche Symptome verlaufen. Ansteckungsgefahr bestehe 7 bis 14 Tage vor Auftreten bis 14 Tage nach Auftreten der ersten Symptome beziehungsweise bis 7 Tage nach Auftreten der Gelbfärbung. Eine genaue Labordiagnostik des Blutes könne die Verdachtsdiagnose sichern. Auf die Frage, ob man sich trotz einer Impfung anstecken kann, antwortet die Sprecherin, dass eine vollständige Hepatitis-A-Impfung im Allgemeinen einen ausreichenden Schutz biete. Und sollte man sich gerade jetzt impfen lassen? „Bei einer konkreten oder vermuteten Infektionsgefährdung kann man sich impfen lassen, der Impfschutz tritt etwa 14 Tage nach der ersten Impfung ein“, so die Antwort. Rat weiß der behandelnde Arzt.



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