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Technische Akademie findet nicht genügend Platz für ihre Studierenden

Heiß begehrt: Freie Wohnungen

Hameln. Nicht nur die Stadt und der Landkreis sind auf der Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge. Auch die Technische Akademie Hameln hat nach eigener Aussage Probleme, ausreichend Unterkünfte für ihre Studierenden zu finden. „Wir haben so viele Anmeldungen noch nie“, sagt TA-Gründer Werner Thiele.

veröffentlicht am 17.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:46 Uhr

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Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Seit 25 Jahren besteht die Bildungseinrichtung in Hameln, in diesem Jahr hätten 4000 Männer und Frauen an den Seminaren teilgenommen, im kommenden Jahr sollen es „deutlich über 4000“ werden, die aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nach Hameln kommen. Die Anzahl der Übernachtungen in Hameln, zu welcher im vergangenen Jahr die TA beitrug, beziffert die TA mit 140 000.

Die Wohnungsknappheit ist ein weiteres großes Problem, das die TA lösen muss. Zuvor war ihr Plan vom künftigen Standort auf dem Gelände der Linsingen-Kaserne hinfällig geworden, weil dort mindestens bis Ende 2016 Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Dort hätten nicht nur Seminarräume entstehen sollen, sondern auch Wohneinheiten für die Teilnehmer.

Die Technische Akademie verfügt zwar über 240 eigene Wohnungen, hat zuletzt in ein Mehrfamilienhaus an der Hafenstraße investiert, es entkernt und Platz für 80 Studenten geschaffen und arbeitet eng mit der Hamelner Wohnungsbaugesellschaft HWG zusammen. Doch es reicht noch nicht. Noch mehr selbst anzukaufen, um dann an die Studierenden zu vermieten, komme laut TA-Mitarbeiter Markus Richter zurzeit jedoch nicht in Frage. Was auf den ersten Blick ein Haken sein könnte, stört die bisherigen Vermieter laut Richters Einschätzung gar nicht: dass die Mietlaufzeiten vergleichsweise kurz sind – sie reichen von zwei Wochen bis zu fünf Monaten für die Teilnehmer von Meisterlehrgängen. Die TA tritt als Vermittler auf, nicht jedoch als Mieter.

Ideal seien laut Richter Wohnungen nahe, also in Laufweite, der Technischen Akademie an der Wellhausenstraße/Bahnhofstraße. Doch auch das Umland kommt in Frage. „Modern“ wäre schön und „zum akzeptablen Preis“.



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