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Heilerzieherin-Stelle an der Klütschule läuft aus

Im Hauptschulbetrieb der Hamelner Klütschule kümmert sich seit zwei Jahren die pädagogische Mitarbeiterin Katja Schütte um auffällige Schüler. Schulleiter Raimund Seeldrayers erklärt: „Schüler, die im Unterricht laut sind oder den Unterricht in anderer Form stören, gehen in einen abgetrennten Raum, um über ihr Verhalten nachzudenken.“ Anschließend spreche die Heilerzieherin Schütte mit den Störenfrieden. „Sie hat bei vielen Schülern Verhaltensänderungen erzielt“, man habe „nur positive Erfahrungen“ mit diesem Weg gemacht, betont Seeldrayers. Umso mehr bedauere er es, dass die qualifizierte Kraft nur noch bis Ende März an der Schule wirken könne. Denn dann läuft die Finanzierung ihrer Stelle durch die „Hans-Lenze-Stiftung“ aus. „Bisher habe ich keinen neuen Sponsor finden können“, erklärt Seeldrayers. In den Pausen gingen viele Schüler zu Katja Schütte, um mit ihr zu reden. „Manchmal holen wir sie auch dazu, wenn wir meinen, dass ein Schüler Hilfe braucht, sei es wegen Schwierigkeiten zu Hause oder mit den Mitschülern.“ Seeldrayers befürchtet nun unruhigere Zeiten: „Es wird wieder mehr Stress im Unterricht geben.“ Viel Zeit würde dann dafür benötigt, Schwierigkeiten zu beheben. Für jene, die etwas lernen wollen, bleibe weniger übrig.jhe

veröffentlicht am 12.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 07:41 Uhr

Katja Schütte
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