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Neuer Eigentümer am Breiten Weg 1 will Erdgeschoss wieder gewerblich vermieten

Hat Leerstand bald ein Ende?

HAMELN. Nach jahrelangem Leerstand könnte am Breiten Weg 1 noch in diesem Jahr wieder Leben einkehren. Seit November 2017 hat die Immobilie einen neuen Besitzer. Der neue Besitzer heißt Patrik Rosendahl und ist aus der Schweiz. Derzeit arbeite er mit einem gewerbetreibenden Interessenten einen Mietvertrag aus, wie er auf Anfrage der Dewezet mitteilt.

veröffentlicht am 22.02.2018 um 12:12 Uhr
aktualisiert am 23.02.2018 um 12:00 Uhr

Seit nunmehr gut sechs Jahren herrscht am Breiten Weg 1 Leerstand. Foto: pk
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Seit Kurzem lässt sich wieder ins Innere des Erdgeschosses am Breiten Weg 1 blicken. Der Grund: Die zuletzt stark verdreckten Fenster sind nach langer Zeit mal wieder geputzt worden, erlauben Einblicke ins Ladeninnere. Dabei zeigt sich, dass auch die Ladenfläche offenbar von Grund auf gereinigt worden ist. Es scheint sich etwas zu tun, im Erdgeschoss des roten Klinkersteingebäudes.

Nach jahrelangem Leerstand könnte dort noch in diesem Jahr wieder Leben einkehren. Seit November 2017 hat die Immobilie einen neuen Besitzer. In der Zwischenzeit seien mehrere Interessenten an Patrik Rosendahl herangetreten. So heißt der neue Eigentümer aus der Schweiz. Derzeit arbeite er mit einem gewerbetreibenden Interessenten einen Mietvertrag aus, wie er auf Anfrage der Dewezet mitteilt. Um welches Unternehmen es sich handelt, das wolle er noch nicht sagen, solange der Mietvertrag noch nicht unterzeichnet sei.

Nur so viel: Es sei ein Hamelner Unternehmen, das innerhalb des Stadtgebietes umziehen wolle. „Der Breite Weg 1 wäre ein wesentlich besserer Standort für das Unternehmen“, meint Rosendahl. Es handele sich um ein Dienstleistungsgewerbe, das sich gut in die Umgebung von Arztpraxen, Apotheke und Altenheim einfüge. „Es ist eine sehr passende Ansiedlung“, sagt Rosendahl. In etwa zwei Monaten könne er sicher Näheres sagen.

Patrik Rosendahl ist 33 Jahre alt und ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen, wie er im Telefongespräch mit der Dewezet sagt. Seinen Lebensmittelpunkt habe er derzeit in der Schweiz, wo er als kaufmännischer Leiter tätig sei. Über seine Arbeit habe er allerdings einen beruflichen Bezug zur Region. Den Kauf der Immobilie am Breiten Weg betrachte er nicht als „Finanzinvestition“, sondern als „kleine, private Altersvorsorge“ beziehungsweise als „langfristige Investition“, wie der 33-Jährige sagt. Für die Mieter solle sich nichts wesentlich ändern. „Es soll für alle passen“, so Rosendahl.

In dem dreistöckigen Klinkersteingebäude gebe es zwölf Mietparteien und zwei Gewerbebereiche. Der Leerstand beschränkt sich nur auf den zum Brückenkopf gewandten Ladenbereich. In den Räumlichkeiten nebenan befindet sich nach wie vor die Brücken-Apotheke. Doch daneben herrscht seit gut sechs Jahren gähnende Leere. Damals, im März 2012, schloss die dortige Filiale der Drogeriekette Schlecker. Das Unternehmen war pleitegegangen.

Vor der Drogerie befand sich dort für mindestens 20 Jahre eine Penny-Markt-Filiale, wie sich anhand von in der Dewezet geschalteten Werbeanzeigen ableiten lässt. Sie wurde erst am 16. Mai 2001 geschlossen, teilt die Presseabteilung des Discounters auf Anfrage mit. Einige Zeit später eröffnete ein anderer Supermarkt an der Klütstraße seine Pforten.

Der heutige „Penny am Klüt“ befindet sich am äußersten Rand des Klütviertels, am Ortsausgang an der Kerschensteiner Straße, wo die am Breiten Weg geschlossene Filiale am 17. Mai 2001, nur einen Tag nach der Schließung, neu eröffnet wurde. Doch Hoffnungen auf einen neuen Supermarkt am Brückenkopf muss Rosendahl bis auf Weiteres enttäuschen. Einen Lebensmittelverkauf werde es mit dem gegenwärtigen Interessenten nicht geben, so der Eigentümer.



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