weather-image
23°

Löschwasserversorgung, Sirene, Absauganlage: Politiker wollen bei Verwaltung Druck machen

Hastenbecker sorgen sich um die Sicherheit

Hastenbeck (gro). Die Bürger in Hastenbeck möchten eine Löschwasserversorgung für ihren nördlichen Bereich, die 100 000 Euro kosten soll, außerdem sollen eine Sirene und eine Abgassauganlage im örtlichen Feuerwehrhaus neu installiert werden. Nachdem das Thema bereits im Februar verschoben worden war, erhoffte sich nun der Ortsrat unter der Leitung von Ortsbürgermeister Walter Kinast von Andreas Bruns, dem Leiter der zuständigen Abteilung bei der Stadt Hameln, natürlich eine entsprechende Zusage. Doch groß war die Enttäuschung, als Bruns mitteilte, dass die vorgesehenen Varianten mehr oder weniger „Makulatur“ seien.

veröffentlicht am 21.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:41 Uhr

270_008_5660392_hm301_2107.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Grund: Sicherheitsaspekte sprächen aufgrund der steilen Böschung am Kiesteich gegen eine Zufahrt mit Feuerwehrfahrzeugen. Solch eine Zufahrt müsse dauerhaft gesichert werden können, und das sei hier im Kiesabbaugebiet nicht der Fall. Auch die nächste Variante, ein Brunnen mit Speicher nahe dem Wasserrückhaltebecken am Eingang zum Industriegebiet, sei nicht möglich, da Geologen bei einer Bohrung herausgefunden hätten, dass der Grundwasserspiegel mit 65 Metern zu tief liegt. „Also stehen wir wieder am Anfang und müssen gemeinsam mit der Feuerwehr eine neue Lösung finden“, so Bruns.

Kinast stimmte ausdrücklich Bruns zu, dass es der richtige Weg sei, die Feuerwehr Hastenbeck und deren örtliche Erfahrungen zum Bau einer Löschwasserversorgung für Hastenbeck-Nord mit einzubeziehen. Unverständnis wurde allerdings aus dem Ortsrat darüber geäußert, dass erst jetzt, nach fast einem halben Jahr, das Gremium über die Fakten informiert worden sei. Ein gemeinsamer Ortstermin mit der Stadt, der Feuerwehr und dem Ortsrat Hastenbeck, so hoffen die Politiker, wird eine zu verwirklichende Löschwasserversorgung möglich machen.

Der Ersatz für die zurzeit noch sozusagen in Privatbesitz befindliche Sirene wird auch nicht so schnell kommen. Zuerst werden die Sirenen in der Stadt ersetzt oder neu installiert, erst danach komme Hastenbeck dran, so Nicole Feyer von der Verwaltung. Das sei eine Mitteilung, die der Ortsrat zur Kenntnis nehme. Aber: Wo blieben die Antworten der Stadt zu den Fragen, die der Ortsrat zur Sirene mit ihrem besonderen Standort gestellt habe, wollten die Politiker wissen.

Eine Antwort habe sie nicht, so Feyer. „Zunächst auf Eis gelegt ist auch die Abgassauganlage im Feuerwehrhaus“, musste sie mitteilen. Das wiederum rief massive Kritik bei den Ortspolitikern hervor. „Ein Unding“, so lautete der Kommentar. Da habe der Fachausschuss die Feuerwehrhäuser bereist, auch das in Hastenbeck, und festgestellt, dass hier aufgrund der tieferen Lage des Hallenbodens gegenüber dem normalen Bodenniveau unbedingt eine Abgassauganlage installiert werden müsse und erste Priorität habe.

Einig waren sich dann alle Politiker, dass einfach mehr Druck gemacht werden müsse. Und den wollen die Ortsratsmitglieder nun erhöhen: Sie wollen persönlich bei der Stadtverwaltung vorstellig werden, um sich für eine neue Sirene und eine Abgassauganlage starkzumachen.

Wo und wann der Bau einer Löschwasserversorgung für die Feuerwehr hier im Industriegebiet Hastenbeck Nord gebaut wird, steht noch nicht fest.

Foto: gro



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?