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Hamelner Metal-Bands Sonic Skies und Ferroconcrete eröffnen neue Konzertreihe

Harte Töne im Regenbogen

Hameln. Metal-Bands aus unterschiedlichen Ecken des Landes trafen sich am Samstag im Hamelner Regenbogen. Aus Leipzig und Berlin, aus Ostwestfalen, aus Wolfsburg und Thüringen waren sie angereist. Mit harten Riffs und krachenden Drums begeisterten sie ihre Zuhörerschaft. Und die war – anders als vielleicht vermutet – in etwa so bunt wie ein Regenbogen.

veröffentlicht am 14.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

Benjamin Krämer
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Denn wer bei dem Wort „Metal“ an schwarz gekleidete, grimmige Headbanger denkt, durfte eine kleine Überraschung erleben. Jung und Alt feierten ein erstaunlich melodisches Konzert mit sechs Bands aus dem Norden, die sogar aus der Bundeshauptstadt anreisten, um dem Ruf der Hamelner Newcomer Sonic Skies und Ferroconcrete zu folgen.

„Großartig und vielseitig“, fasst Doris Dieckhoff zusammen, die mit ihrem neunjährigen Sohn Paul gekommen ist, um seinem Schlagzeuglehrer zu lauschen, der mit Ferroconcrete das Konzert eröffnet.

Nach vier Stunden mit einem begeisterten Publikum in Tanz- und Feierlaune runden schließlich Sonic Skies den Abend ab. Deren Frontmann und Bassist Marco Kollert (29), Initiator der neuen Konzertreihe „Heart Needs Core“, betont, dass es ihm darum gehe, möglichst viele Menschen mit seiner Musik zu erreichen. Keine der anwesenden Bands verdiene Geld an diesem Abend, man bekoche sich sogar gegenseitig, um den Eintrittspreis gering zu halten. Schließlich, so Kollert, gebe es genug Konzerte, die für viele Jugendliche zu teuer seien.

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  • Jüngster Metal-Fan des Abends: Nachwuchs-Schlagzeuger Paul (9).

Ein Ruf, dem viele gefolgt sind, um ausgelassen mit den jungen Bands zu feiern. Das hat laut Organisatorin Gabi Henke vom Regenbogen zwei Gründe: „Zum einen ist die Metalgemeinde sehr friedlich und konzertbegeistert – und zum anderen schenken wir bewusst keinen hochprozentigen Alkohol aus, womit wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben und auch jüngere Konzertbesucher integrieren können.“

Am Ende eines ebenso lauten wie bunten Abends geht auch der 54-Jährige Thomas Pneike begeistert nach Hause und wünscht sich „möglichst bald mehr solcher Veranstaltungen.“ Allzu lange müssen die Metalfans darauf nicht warten, denn im September geht es weiter, wenn der Regenbogen erneut seine Pforten öffnet und zu „Heart Needs Core Vol. 2“ einlädt.



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