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Klarer Sieg mit 63,6 Prozent der Stimmen / Achtungserfolg für Ute Fehn: 31,1 Prozent / Klaus-Dieter Dohme enttäuscht

Hans-Ulrich Peschka bleibt Gemeindebürgermeister

Coppenbrügge (hen). Die Wähler haben entschieden: Hans-Ulrich Peschka (CDU) ist der alte und neue Gemeindebürgermeister des Fleckens Coppenbrügge. Er erhielt 2554 Stimmen (63,6 Prozent). Auf Ute Fehn (SPD) entfielen 1248 Stimmen (31,1 Prozent); Klaus-Dieter Dohme (UWG-FC) kam auf 213 Stimmen (5,3 Prozent).

veröffentlicht am 12.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 01:21 Uhr

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Auf seinen Erfolg trank der Bürgermeister, der nun für weitere acht Jahre gewählt ist, erst einmal ein gut gekühltes Bier. Übrigens zusammen mit Ute Fehn, die ihm als eine der ersten gratulierte: „Demokratie lebt davon, dass man eine Auswahl hat“, sagte die Sozialdemokratin, die bekannte, dass sie sich zwar mehr erhofft hatte, „aber am Boden zerstört bin ich nicht“. Schließlich habe sie gewusst, „dass es gegen Peschka unglaublich schwer wird“. Anschließend feierte sie mit Parteifreunden und Bekannten bei sich zu Hause, wo eigens zwei Zelte aufgestellt worden waren. Der Amtsinhaber sieht seinen Erfolg denn auch als Bestätigung seiner Arbeit – betont aber zugleich, dass die vor allem Teamarbeit sei. Schon bei seinem Amtsantritt 2004 habe er gesagt, „allein funktioniert das nicht“. Und nun habe sich das Miteinander eben ausgezahlt.

Dass er in einem von der SPD dominierten Landkreis die Fahne der Christdemokraten hochhält, kommentiert er augenzwinkernd: „Als CDU-Bürgermeister genieße ich Artenschutz.“ Allerdings glaubt er, dass es sich beim Landrat und beim Gemeindebürgermeister um eine reine Persönlichkeitswahl handele – „da entscheiden die Menschen nicht nach der Parteizugehörigkeit“. Am Mittwoch will Peschka mit dem Wohnmobil erst einmal in den Urlaub starten.

Klaus-Dieter Dohme kommentierte das Ergebnis gestern Abend so: „Da kann man Peschka nur gratulieren zu diesem fantastischen Ergebnis.“ Er selbst habe sich als Bürgermeisterkandidat für die UWG-FC allerdings mehr als die erreichten 5,3 Prozent erhofft.

Schon nach Auszählen der Hälfte der Wahllokale wurde der Trend deutlich. Bis Peschka die Gratulationen der CDU bei der Wahlparty im Vereinsheim des Campingclubs entgegennehmen konnte, dauerte es allerdings: Es verging einige Zeit, bis die Briefwahl ausgezählt war.

In Bäntorf, dem Wohnort von Klaus-Dieter Dohme, erzielt Peschka 71,2 Prozent, Dohme selbst hat hier das höchste Ergebnis mit 13,5 Prozent. In Behrensen erreicht Peschka 74,8 Prozent. Ute Fehn erreicht in Dörpe ihr bestes Ergebnis mit 44,8 Prozent.

Für Peschka ist das Ergebnis eine deutliche Steigerung gegenüber 2004. Bei der Bürgermeisterwahl am 18. Januar hatte Peschka 1 956 Stimmen und 53,1 Prozent erreicht und sich damit gegen die Mitbewerber Hartmut Greve (SPD) und Helmuth Mönkeberg (parteilos) durchgesetzt. Peschkas Amtszeit begann am 1. März 2004.

Gewählt war er nach „altem“ Recht der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) bis zum Ablauf der damals laufenden Legislaturperiode (30. September 2006) plus der kommenden Legislaturperiode, daher war 2011 in Coppenbrügge als einziger Gemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont eine Bürgermeisterwahl durchzuführen. Die neue Amtszeit des Bürgermeisters gilt für die Dauer von acht Jahren (das galt schon für die Bürgermeister, die 2006 gewählt wurden).



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