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Hanseraumkonferenz „HaKo 2018“ startet in Hameln / Über 600 Wirtschaftsjunioren sind angemeldet

„Hannover ausgestochen“

HAMELN/PYRMONT. Die „HaKo 2018“ startet am Freitag, 11. Mai, und endet am Sonntag, 13. Mai. Über 600 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland werden dazu erwartet, allesamt Wirtschaftsjunioren aus dem Hanseraum Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

veröffentlicht am 10.05.2018 um 09:30 Uhr

Konferenzdirektor Friedrich W. Tacke und Stellvertreterin Susanne Koch präsentieren die eigens für die Hanseraumkonferenz 2018 kreierte Tasche, die jeder „HaKo“-Teilnehmer bekommt. Foto: ey
Jens Meyer

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Jens Meyer Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite
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Hanseraumkonferenz klingt schon mal bedeutsam. Legt man noch zugrunde, dass Hamelns Wirtschaftsjunioren als diesjähriger Ausrichter das Bewerberduell gegen die große Landeshauptstadt für sich entscheiden konnten, verleiht das der „HaKo 2018“ noch einen Mehrwert. „Hannover ausgestochen, das ist doch was, oder?“, sagt Friedrich W. Tacke, der im Organisationsteam mit weiteren Mitgliedern die Fäden in der Hand hält, nicht ganz ohne Stolz. Und jetzt ist es soweit: Die „HaKo 2018“ startet am Freitag, 11. Mai, und endet am Sonntag, 13. Mai. Über 600 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland werden dazu erwartet, allesamt Wirtschaftsjunioren aus dem Hanseraum Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Hanseraumkonferenz – was ist das eigentlich? „Sie ist das höchste Gremium des norddeutschen Wirtschaftsraums der WJ-Kreise“, sagt Susanne Koch, ebenfalls Mitglied im hiesigen WJ-Orga-Team und stellvertretende Konferenzdirektorin. Jungunternehmer, Führungs- und Nachwuchskräfte kommen gemeinsam mit ihren Familien in die Region, in der die HaKo stattfindet – und das ist in diesem Jahr Hameln und Umgebung. „Wir haben uns akribisch vorbereitet und sind sicher, dass die HaKo dazu beiträgt, Netzwerke zu schaffen, sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen, Projekte in Gang zu schieben“, sagt Friedrich W. Tacke, der als Konferenzdirektor fungiert. Die Wirtschaftsjunioren Hameln haben zum Zwecke der guten Planung für die Organisation die HaKo Hameln GmbH gegründet, ein Schritt, der dazu beigetragen habe, „dass wir diesen vier besonderen Tagen, die jetzt auf uns zukommen, relativ entspannt entgegenblicken, weil die Vorbereitungen frühzeitig begonnen wurden und organisatorische Fragen auf kurzen Wegen schnell geklärt werden konnten“, sagt Tacke.

Überhaupt: Kurze Wege sind ein ganz entscheidender Faktor für die heimischen Wirtschaftsjunioren. Holger Wellner, der die Öffentlichkeitsarbeit für die Veranstaltung übernommen hat, ist sicher, „dass die Teilnehmer froh sein werden, von einer zur nächsten Veranstaltung zu gelangen, ohne dafür ständig Bus, Bahn oder Taxi nehmen zu müssen“. Weserberglandzentrum (WBZ), Münster St. Bonifatius, Kulturzentrum Sumpfblume, Werder, ja selbst die Lalu-Traumfabrik auf dem Hefehof sei nicht aus der Welt. Wellner spricht von einer Konferenz der kurzen Wege – mit einer Ausnahme: „Der Gala-Abend mit allen Teilnehmern – über 600 – findet im Gasthaus Mittendorf in Buchhagen statt.“

Zahlreich sind die Veranstaltungen, Seminare und Ausflüge, reichen von der Fortbildung zum „Erfolgsfaktor Mensch“ oder „Wie digital ist mein Unternehmen“ über Firmenpräsentationen Hameln-Pyrmonter Betriebe bis hin zu Besichtigungen, zum Beispiel des Volkswagen-Museums der Familie Grundmann in Hessisch Oldendorf oder der Schillat-Höhle. Weil zur offiziellen Eröffnung der Hanseraumkonferenz im Münster St. Bonifatius Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erwartet wird, geht es in der Tat aber auch um kritische Fragen. „Die Verbesserung der digitalen Vernetzung brennt vielen Unternehmern unter den Nägeln. Das werden wir sicher thematisieren“, sagt Tacke.

Dass die Hanseraumkonferenz für Führungskräfte, Freiberufler und Jungunternehmer aber vor allem zu einem positiven, optimistisch gestimmten Wochenende wird, daran besteht kein Zweifel. Neben den Seminaren verschiedenster Art geht es nämlich auch um die Verleihung des sogenannten Hanseraum-Preises in verschiedenen Kategorien (zum Beispiel „Beruf & Familie“ oder „Bildung“). Zudem ist die Verleihung des Norddeutschen Schulpreises in das HaKo-Wochenende integriert. Und den ersten Erfolg konnten die Hamelner Organisatoren schon längst feststellen, nämlich dass die Hanseraumkonferenz in Hameln mit über 600 Teilnehmern ausgebucht ist. „Mehr geht nicht“, sagt Tacke. Es habe größere Städte gegeben, in denen seien keine 400 Teilnehmer vor Ort gewesen.



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